Geschichtlicher Überblick

Raiffeisen - eine Marke mit Tradition und Zukunft

 

giebelkreuzRaiffeisen steht für Sicherheit und Stabilität. Das wird auch durch unser Markenzeichen symbolisiert. Das Giebelkreuz ist ursprünglich ein Symbol für ein behütetes Haus und wurde früher am Dachgiebel zum Schutz der Bewohner vor allen Gefahren angebracht.

Heute ist das Giebelkreuz eine der bekanntesten Marken Österreichs und die führende Marke unter den österreichischen Finanzdienstleistern.

 

1862

Basierend auf der Idee des deutschen Sozialreformers Friedrich Wilhelm Raiffeisen (1818 - 1888), der in Zeiten großer wirtschaftlicher Not das Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe forcierte, wird die erste Genossenschaftsbank in Anhausen in Deutschland gegründet.

1886

Die ersten Raiffeisenkassen auf dem Gebiet des damaligen Österreich werden in Mühldorf bei Spitz an der Donau (Niederösterreich) und Rosswein (heute Razvanje, Slowenien) gegründet. Ihr gehören Landwirte, Handwerker, Arbeiter und Gewerbebetriebe an.

1898

Nach deutschem Vorbild entsteht ein Zentralverband der Genossenschaften, der den Grundstein für die Raiffeisen Bankengruppe (RBG) bildet.

1927

Die Girozentrale der österreichischen Genossenschaften - später Raiffeisen Zentralbank (RZB) - wird als Spitzeninstitut der Raiffeisen Bankengruppe Österreich gegründet

1986+ Auslandsexpansion der RZB/Raiffeisen International

Eigengründungen (Jahr der Geschäftsaufnahme)
1987 - Ungarn: Raiffeisen Bank Zrt.
1991 - Polen: Raiffeisen Bank Polska S.A.
1991 - Slowakei: Tatra banka, a.s.
1993 - Tschechische Republik: Raiffeisenbank a.s.
1994 - Bulgarien: Raiffeisenbank (Bulgaria) EAD
1994 - Kroatien: Raiffeisenbank Austria d.d.
1996 - Russland: ZAO Raiffeisenbank
1998 - Ukraine: JSCB Raiffeisenbank Ukraine
1998 - Rumänien: Raiffeisen Bank S.A.
2001 - Serbien: Raiffeisen banka a.d.

 

Akquisitionen
2000 - Bosnien und Herzegowina: Market banka
2001 - Bosnien und Herzegowina: Hrvatska Postanska Banka fusioniert zur Raiffeisen Bank d.d. Bosnia i Hercegovina
2001 - Rumänien: Banca Agricola (fusioniert mit der Raiffeisen Bank S.A.)
2001 - Slowenien: Krekova banka (umbenannt in Raiffeisen Banka d.d.), verkauft Juni 2016
2002 - Kosovo: American Bank of Kosovo (umbenannt in Raiffeisen Bank Kososvo J.S.C.)
2003 - Belarus: Priorbank JSC
2004 - Albanien: Banka e Kursimeve e Shqiperise (umbenannt in Raiffeisen Bank Sh. a.)
2005 - Ukraine: Bank Aval (umbenannt in Raiffeisen Bank Aval JSC)
2006 - Russland: Impexbank (fusioniert mit ZAO Raiffeisenbank)
2006 - Tschechische Republik: ebanka (fusioniert mit der Raiffeisenbank a.s.)
2011 - Polen: Polbank EFG

2005

Die Raiffeisen International tritt nach Ihrer Notierung an der Wiener Börse erstmals als eigenständige Bank-Holding für die Region Zentral- und Osteuropa auf.

2010

Fusion von RZB und Raiffeisen International. Die Raiffeisen Bank International AG entsteht, die RZB bleibt Spitzeninstitut der Raiffeisen Bankengruppe Österreich und Konzernzentrale für den gesamten RZB-Konzern.

2015

Die RBI beschließt ein Transformationsprogramm zur Erhöhung ihres Kapitalpuffers, das zu einer Verbesserung der harten Kernkapitalquote (CET1 Ratio, fully loaded) auf 12 Prozent bis Ende 2017 führen soll. Die geplanten Schritte betreffen unter anderem den Verkauf der Banken in Polen und Slowenien sowie den Rückzug aus den USA und Asien. Neben der Kapitalstärkung soll die Komplexität der Bank reduziert und ihr Risikoprofil verbessert werden.

2016

Die Vorstände und Aufsichtsräte von RZB und RBI beschließen grundsätzlich die Verschmelzung der RZB in die RBI. Das fusionierte Unternehmen wird wie bisher börsenotiert sein. Verkauf der Bank in Slowenien und der Leasinggesellschaft in Polen im Zuge des Projektes "Ambition 2020".

2017

Im Jänner beschließen die außerordentliche Hauptversammlungen von RZB und RBI mit überwältigender Mehrheit die Verschmelzung der beiden Unternehmen. Die Eintragung der Verschmelzung im Firmenbuch erfolgt im März, gemäß österreichischem Recht ist die RBI damit Gesamtrechtsnachfolger der RZB.