SWIFT for Corporates

SWIFT ist eine internationale Genossenschaft von Geldinstituten, welche ein sicheres Telekommunikationsnetz für einen standardisierten Nachrichtenaustausch zur Verfügung stellt. Derzeit sind ca. 9.700 Banken, Wertpapierhandelsgesellschaften und Firmenkunden in mehr als 200 Ländern an das SWIFT Netz angeschlossen.

Ursprünglich war das SWIFT-Netz nur für Banken zugänglich. Im Jahr 2001 wurde dieses Service auch für Firmenkunden geöffnet. Anstatt einer “Multi-Bank-Lösung” können sich Firmen für ein SWIFT for Corporates Modell entscheiden, um so alle Ihre Banken über eine einzige Plattform zu erreichen.

Die RBI bietet zwei Möglichkeiten zur Anbindung an das SWIFT Netzwerk:

MA-CUG (Member Administered Closed User Group):
Die RBI führt seit September 2004 eine MA-CUG als Systemadministrator und bietet Ihrem Unternehmen die Teilnahme als so genannter „Service Participant“ am weltweiten SWIFT Netz an.
Bei Bedarf können Sie natürlich auch mehreren MA-CUGs von verschiedenen Banken beitreten.

SCORE (Standardised CORporate Environment):
Als Weiterentwicklung wurde von SWIFT 2007 ein neues Zugangsmodell namens SCORE eingeführt. Hier agiert SWIFT als Systemadministrator und erlaubt Unternehmen und Banken darüber Nachrichten auszutauschen.
Im Gegensatz zum MA-CUG Modell ist durch eine einmalige Registrierung die Kommunikation mit allen teilnehmenden Finanzinstituten möglich.

Nachrichtenservices:
Der Datenaustausch zwischen Ihrem Unternehmen und der RBI kann sowohl bei MA-CUG als auch bei SCORE mittels folgenden Nachrichtentypen erfolgen:

  • FIN (MT101, MT940, ...),
  • FileAct in real-time mode und
  • FileAct in store-and-forward mode messaging

Das FileAct Service in Kombination mit unserer Central Conversion Solution optimiert Ihren Zahlungsverkehr in CEE.

Sicherheit und Standardisierung
Nutzen Sie mit der jeweiligen SWIFT for Corporates Lösung den Vorteil des sicheren und verlässlichen Telekommunikationsnetzes von SWIFT. Die angebotenen standardisierten Nachrichtenservices garantieren einen hohen Level an „end-to-end straight-through processing“ und dadurch eine Minimierung des Prozessrisikos.