Fusion

Im Februar 2010 gaben die RZB und die Raiffeisen International bekannt, dass sie einen Zusammenschluss der Hauptgeschäftsfelder der RZB – vor allem das Geschäft mit österreichischen und internationalen Firmenkunden – mit der Raiffeisen International als mögliche strategische Option verfolgten. Ziel dieser Fusion war es, den Zugang der Raiffeisen International zum Eigenkapitalmarkt mit dem der RZB zum Fremdkapitalmarkt in der fusionierten Bank zu vereinen. Darüber hinaus sollte die fusionierte Bank durch das breite Vertriebsnetz der Raiffeisen International in CEE und die umfassende Produktpalette der RZB in ihrer Position als eine der führenden Universalbanken der Region gestärkt werden. Die neue Bank sollte weiterhin an der Wiener Börse gelistet und vor allem in den Bereichen Retail (in Zentral- und Osteuropa), Corporate und Investment Banking tätig sein.

Die RZB sollte auch in Zukunft die Funktion als Spitzeninstitut der Raiffeisen Bankengruppe Österreich (RBG) und das damit zusammenhängende Geschäft wahrnehmen und gleichzeitig als Steuerungsholding der RZB-Gruppe, deren Kernunternehmen die RBI ist, agieren.

Mit der Eintragung der Fusion in das Firmenbuch per 11. Oktober 2010 wurde der Zusammenschluss rechtsgültig, und die erwähnten Strukturen traten in Kraft. Die RBI übernahm damit die Kundenbeziehungen ihrer Konzernmutter RZB. Durch die Fusion entstand eine Bank, die ihren Zugang zu den internationalen Kapitalmärkten optimiert und ihre Verwurzelung in die RBG vertieft hat. Die RBI deckt seit diesem Zeitpunkt alle bisher vom RZB-Konzern bearbeiteten Märkte aus einer Hand ab – das Kommerzkundengeschäft in Österreich und mit internationalen Firmenkunden, das weitverzweigte Banken- und Leasingnetzwerk in CEE sowie ergänzend das Geschäft in Asien und den Weltfinanzzentren.

Detailinformationen zur Fusion (Präsentationen, Conference Calls) finden Sie hier: