Außerordentliche Hauptversammlung am 10.11., Dividendenvorschlag von € 0,75 pro Aktie

Der Vorstand der Raiffeisen Bank International AG (RBI) wird, nachdem die Europäische Zentralbank (EZB) ihre Empfehlung zur Dividendenbeschränkung nicht verlängert hat, für den 10. November 2021 eine außerordentliche Hauptversammlung einberufen, um dieser die Auszahlung einer zusätzlichen Dividende in Höhe von € 0,75 pro Aktie für das Geschäftsjahr 2020 vorzuschlagen.

 

Die ursprünglich für das Geschäftsjahr 2019 vorgeschlagene Dividende wurde im Einklang mit der Empfehlung der EZB, Dividendenausschüttungen während der COVID-19-Pandemie zu beschränken, nicht ausgeschüttet. Die RBI hat jedoch weiterhin € 1,00 pro Aktie vom regulatorischen Kapital abgezogen (was dem ursprünglichen Dividendenvorschlag für 2019 entspricht), um eine spätere zusätzliche Ausschüttung vornehmen zu können, sobald die EZB ihre Empfehlung aufheben würde. Folglich würde sich die zusätzliche Dividende, wie vorgeschlagen, im Ergebnis positiv auf die harte Kernkapitalquote der RBI auswirken.

 

Der vorgeschlagene Antrag spiegelt das Bestreben der RBI wider, starkes Kreditwachstum und Skaleneffekte in ausgewählten Märkten zu erzielen sowie an der Konsolidierung des CEE-Bankensektors teilzuhaben.

 

Unter der Voraussetzung, dass die außerordentliche Hauptversammlung dem Beschlussvorschlag zur Dividende zustimmt, gelangt die Dividende am 17. November 2021 zur Auszahlung. Der Ex-Dividendentag wäre der 15. November 2021.

13.10.2021 - Presse 2021