RBI sieht Wachstumspotenzial in Serbien - Vertrag über Erwerb von Crédit Agricole Srbija unterzeichnet

Die Raiffeisen Bank International AG (RBI) gibt bekannt, dass ihre serbische Tochterbank Raiffeisen banka a.d. eine Vereinbarung über den Erwerb von 100 Prozent der Anteile an der Crédit Agricole Srbija (Crédit Agricole Srbija a.d. Novi Sad und Crédit Agricole Leasing Srbija d.o.o.) von Crédit Agricole S.A. unterzeichnet hat. Ein Closing der Transaktion steht unter anderem unter dem Vorbehalt regulatorischer Bewilligungen.

Die Akquisition der Crédit Agricole Srbija wird auf die harte Kernkapitalquote der RBI voraussichtlich eine Auswirkung von 16 Basispunkten haben. Die endgültige Auswirkung hängt von der Schlussbilanz beim Closing ab, das bis zum Ende des ersten Quartals 2022 erwartet wird.

„Serbien ist für uns ein sehr interessanter Markt, der viel Wachstumspotenzial bietet. Die Akquisition von Crédit Agricole Srbija passt strategisch perfekt zu unserer Bank in Serbien und wird unsere Wachstumsambitionen in diesem Markt unterstützen“, sagte Johann Strobl, Vorstandsvorsitzender der RBI. Crédit Agricole Srbija betreut rund 356.000 Kunden. Die Bank hat eine führende Position im Bereich der landwirtschaftlichen Finanzierungen (über 20 Prozent Marktanteil) und ergänzt damit das Geschäftsprofil der Raiffeisen banka a.d. sehr gut. Zum Ende des zweiten Quartals 2021 betrug die Bilanzsumme der Crédit Agricole Srbija € 1,3 Milliarden, jene der Raiffeisen banka a.d. € 3,4 Milliarden.

Bei erfolgreichem Closing der Transaktion ist geplant, die Crédit Agricole Srbija mit der Raiffeisen banka a.d. zu fusionieren. 

05.08.2021 - Presse 2021