inhouse ecology sustainability
Wir bekennen uns zu Umwelt- und Klimaschutz.

Ökologische Verantwortung beginnt vor der eigenen Haustür. Deshalb haben wir für unsere wichtigsten Bereiche klare Maßnahmen und Ziele definiert.

Betriebsökologie

Wir bekennen uns zu Umwelt- und Klimaschutz mit dem Ziel, Umweltauswirkungen möglichst gering zu halten. Daher wird laufend daran gearbeitet, die Nachhaltigkeitsstandards und die wichtigen ökologischen Steuerungsgrößen in den relevantesten Bereichen kontinuierlich zu verbessern. 

Das Umweltmanagementsystem in Österreich orientiert sich an internationalen Standards (ISO 14001). Hier geht es nicht um die bloße Erfüllung gesetzlicher Vorgaben oder Normen, sondern vielmehr um die Optimierung des Energie- und Ressourceneinsatzes, und damit um eine nachhaltige Ressourcennutzung. Auch die Netzwerkbanken sind sich ihrer umweltbezogenen Verantwortung bewusst und arbeiten daran, diese kontinuierlich zu verbessern.

Nachstehende Grafik zeigt die umweltrelevanten Bereiche der RBI 2020 sowie deren Auswirkung auf die CO2e-Emissionen.

Aus der Grafik ist ersichtlich, dass die größten Positionen der CO2e-Emissionen der RBI (Summe 86.019 Tonnen location based bzw. minus 13 Prozent zum Vorjahr bzw. minus 36 Prozent zum Jahr 2011) den Energieverbrauch und Geschäftsverkehr betreffen. Besonders relevant ist die Gliederung der Emissionen in drei „Scopes“, welche die Einteilung der CO2-Emissionen nach Greenhouse Gas Protocol definieren:

  • Scope 1 umfasst alle Treibhausgas-Emissionen, die direkt im Unternehmen anfallen – z. B. aus der Verbrennung stationärer Quellen (wie Kraftwerke, Heizkessel), aus der Verbrennung mobiler Quellen (wie aus dem unternehmenseigenen Fuhrpark), aus den Produktionsprozessen sowie aus flüchtigen Emissionen.
  • Scope 2 umfasst indirekte Emissionen, welche für die Energiebereitstellung des Unternehmens entstehen, wenn also ein Energieversorgungsunternehmen Strom oder Wärme für dieses Unternehmen zur Verfügung stellt.
  • Scope 3 umfasst alle anderen Emissionen, die innerhalb der Systemgrenze verursacht werden – z. B. durch den Geschäftsverkehr, den Bürobedarf (etwa Papier) und Abfall. Aber auch die Nutzung von Energie verursacht u. a. auf Grund von Übertragungsverlusten Scope 3-Emissionen.

Die meisten Emissionen sind mit 51 Prozent in Scope 2 (vor allem verursacht durch den Stromverbrauch) zu finden, gefolgt von Scope 3 mit 42 Prozent (auch hier ist der Stromverbrauch an erster Stelle). Scope 1 ist mit sieben Prozent an dritter Stelle und wird neben dem Fremdbezug von Strom auch durch die Geschäftsreisen (mit dem unternehmenseigenen Fuhrpark) verursacht.

Umweltziele

Das zentrale Instrument für die Umsetzung und Weiterentwicklung der Umweltziele ist in Österreich das Umweltmanagement, das entsprechend den Forderungen der ISO 14001 (zertifiziert seit 1998) betrieben wird.

Im betrieblichen Umweltschutz werden grundsätzlich Energieeffizienz, erneuerbare Energie, klimafreundliche Mobilität sowie ein nachhaltiger Einkauf als besonders wesentlich hervorgehoben. Aufgrund des jeweiligen Carbon Footprint stellen der Energieverbrauch und die Mobilität für die RBI die wesentlichsten Handlungsfelder dar. Sie sind für die Erreichung der Klimaziele von zentraler Bedeutung.

Umweltziele

Massnahmenübersicht

Die zentralen Maßnahmen in den für die RBI wesentlichen Umweltbereichen werden in beiliegender Übersicht kurz vorgestellt.

maßnahmen

Betriebsökologische Details zu den Regionen

Beiliegend werden in Regionen zusammengefasst, die Maßnahmen der RBI AG und der Netzwerkbanken in CEE zusammengefasst, die einen Beitrag zur Erreichung der Umweltziele der RBI leisten.

Betriebsökoligische Details

Betriebsbezogene Umweltkennzahlen

In folgender Tabelle sind die betriebsökologischen Kennzahlen der RBI und RBI AG dargestellt.

Umweltkennzahlen

CO2-Emissionen

Die CO2e der RBI machen in Summe für das Jahr 2020 86.019 t (location based) bzw. 90.355 t (market based) aus (minus 13 Prozent zum Vorjahr bzw. minus 36 Prozent zu 2011). Die größten Positionen unserer CO2e-Emissionen sind der Energieverbrauch und der Geschäftsverkehr. Weiters sind die meisten Emissionen mit 54 Prozent in Scope 2 (vor allem verursacht durch den Stromverbrauch), an zweiter Stelle liegen die Scope 3-Emissionen mit 39 Prozent (ebenfalls vor allem verursacht vom Stromverbrauch, gefolgt vom Flugverkehr). An dritter Stelle ist Scope 1 mit sieben Prozent und wird vor allem durch den Fuhrpark verursacht.

Co2 Emissionen

Energie

Der Energieverbrauch macht mit 65.896 t CO2e rund 77 Prozent der Emissionen aus (minus sieben Prozent zum Vorjahr bzw. minus 31 Prozent zu 2011) und ist der größte Verursacher der Emissionen der RBI. Davon hat der Stromverbrauch einen Anteil von 90 Prozent, der Wärmebedarf einen Anteil von ca. zehn Prozent. Die Emissionen wirken sich vor allem in Scope 2, aber auch in Scope 1 und 3 aus.

energie

Geschäftsverkehr

Die Mobilität generiert mit 10.025 t CO2e ca. zwölf Prozent der Emissionen (minus 28 Prozent zum Vorjahr bzw. minus 47 Prozent zu 2011). Somit ist der Bereich der zweitgrößte Verursacher der Emissionen der RBI. Dies wirkt sich sowohl in Scope 1 als auch in Scope 3 aus.

Der Geschäftsverkehr der RBI belief sich 2020 auf rund 44 Millionen pkm (Personenkilometer; pkm werden aus der Anzahl der beförderten Personen und der zurückgelegten Strecke errechnet). Bezogen auf Mitarbeitende und Jahr beträgt er im Durchschnitt 1.002 pkm.

Geschäftsverkehr

Material

Der Materialverbrauch liegt mit 5.913 t CO2e bei rund sieben Prozent der Emissionen (minus 24 Prozent zum Vorjahr bzw. minus 50 Prozent zu 2011) und somit an dritter Stelle der Emissionsverursacher. Die Auswirkungen zeigen sich ausschließlich in Scope 3. Der Recyclinganteil beim Papiereinkauf beläuft sich auf 69 Prozent.

Insgesamt wurden in der RBI im Jahr 2020 rund 1.628 Tonnen Papier verbraucht. Der Papierverbrauch pro Mitarbeitenden liegt bei 7.502 Blatt/Jahr.

material

Abfall

Der Abfall ist mit 3.809 t CO2e (minus 23 Prozent zum Vorjahr bzw. minus 36 Prozent zu 2011) ebenfalls vernachlässigbar und macht etwas unter fünf Prozent der Emissionen aus. Die Auswirkungen zeigen sich ausschließlich in Scope 3.

Die Abfallmenge der RBI beträgt etwa 6.377 Tonnen pro Jahr bzw. 147 kg pro Mitarbeitenden und besteht zu 96 Prozent aus ungefährlichem Abfall. Der Abfall kommt zu rund 63 Prozent auf Deponien, zu ca. 18 Prozent wird er verbrannt, zu rund 15 Prozent wird er aufbereitet. Elektrogeräte haben einen Anteil von fast vier Prozent.

abfall

Paketdienst- und Gütertransport

Der Paketdienst- und Gütertransport liegt mit 376 t CO2e bei unter einem Prozent der Emissionen (ein Vergleich zu 2011 ist nicht möglich, da dieser Indikator 2011 noch nicht für den gesamten Konzern erhoben wurde). Die aus der Lieferant*innenbefragung eingemeldeten km/tkm wurden intern erfasst, jedoch auf Grund mangelnder Nachvollziehbarkeit nicht einbezogen. Die Auswirkungen der Emissionen zeigen sich vorwiegend in Scope 3.

 

Der Paketdienst- und Gütertransport der RBI beträgt rund 224.370 tkm.

Gütertransport

Wasser

An letzter Stelle der Emissionsverursacher steht der Wasserverbrauch (ausschließlich Leitungswasser) mit 110 kg bei fast null Prozent. Der gesamte Wasserverbrauch lag 2020 bei 344 Mio. m3 bzw. 7.914 Liter pro Mitarbeitendem und Jahr.

Wasser