Dinner mit internationalen Diversity-Experten anlässlich der Zero Project Conference 2017


Am Abend des 22. Februar wurde in der Sky-Conference, in ansprechendem Ambiente, das Zero Project Conference Dinner gehostet. Knapp 70 nationale und  internationale Gäste wohnten dem Event bei und diskutierten angeregt über unterschiedliche Themen im Zusammenhang mit der Beschäftigung von Menschen mit Beeinträchtigungen oder Behinderungen am Arbeitsplatz. Die Teilnehmer konnten bei dem Dinner zahlreiche Best-Practice Beispiele kennenlernen und interessante Kontakte knüpfen.

Das Zero Project wurde im Jahr 2011 von der Essl-Foundation ins Leben gerufen. Die Initiative hat die Mission, die UNO-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung (UN CRPD) zu unterstützen und arbeitet für eine Welt, in der es keine Barrieren gibt. Dies wird einerseits im Rahmen von Forschungsarbeiten zu innovativen Praxisbeispielen und Policies zum Thema Behinderung betrieben. Andererseits werden soziale Indikatoren erhoben und die weltweite Kommunikation forciert.

Zur Förderung der Kommunikation wird jährlich die Zero Project Conference, die bereits zum vierten Mal in Folge abgehalten wurde, organisiert. Sie fand in diesem Jahr vom 22. bis 24. Februar in der UNO-City statt. Es nahmen rund 500 Menschen – mit und ohne Behinderung –  aus 70 Ländern teil. Schwerpunkt der diesjährigen Konferenz war das Thema Beschäftigung von Menschen mit Behinderung. Im Rahmen des ersten Konferenztages fand daher der Business Employers Day statt, an dem auch Vertreterinnen von RZB und RBI teilnahmen.

Das vom Nachhaltigkeitsmanagement organisierte Zero Project Conference Dinner bildete den Abschluss des Employers Day. Unter den externen Teilnehmerinnen und Teilnehmern fanden sich Unternehmensvertreter von Barclay`s Bank, Microsoft, Shire, Standard Chartered Bank oder Equitas (Small Finance Banking), sowie die, im Rollstuhl sitzende, UN Direktorin Daniela Bas, Frank Hoffmann von Discovering Hands, Martin Essl der Initiator von Zero Project, Alejandra Krauss Valle, die chilenische Ministerin für Arbeit und Soziales, der blinde Richter Justine Richard Bernstein, Stefan Tromel von der ILO und Thorkil Sonne, der Gründer von Specialisterne. Raiffeisen war ebenfalls mit namhaften Teilnehmerinnen und Teilnehmern, darunter RBI-Vorstand Andreas Gschwenter, Head of HR Rudolf Vogl, Head of Sustainability Management Andrea Sihn-Weber, Diversity-Ambassadore der RBI, sowie namhafte Vertreterinnen und Vertreter der Centrobank, dem Raiffeisen Service Center, der RLB NÖ-Wien, der RLB OÖ, der Uniqa, und der ZHS vertreten.

Andreas Gschwenter, der das Dinner eröffnete, hob die Wichtigkeit des Themas Diversity und seine große Chance hervor. Die starke Verwurzelung der RBI in Zentral- und Osteuropa bringt es mit sich, dass wir unterschiedliche Kulturen und deren Zusammenarbeit als Wert für unser Unternehmen erkannt haben und nützen.

Daniela Bas, UN Direktorin sieht Diversity und speziell die Dimension Behinderung als eine Geschäftschance, sie rät die „ability“ und nicht die „disability“ zu sehen. Gerade für Banken könne ein „inklusives“ Bankgeschäft zusätzliches Business bringen.