Stakeholder Council 2018: Mit digitalen Lösungen in eine nachhaltige Zukunft

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Am 9. Stakeholder Council der RBI nahmen Ende November über 90 Personen verschiedener Stakeholdergruppen (aus den Bereichen Kunden und Geschäftspartner, Mitarbeiter und Eigentümer, Finanzwelt und Rating-Agenturen, Bildung und Forschung, Interessensvertretungen, Medien, Politik und Verwaltung, NGOs und NPOs) teil.

 

 

 

 

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CEO Johann Strobl begrüßte die Teilnehmer und bedankte sich für ihr Kommen und die Zeit, die sie in die RBI-Themenstellungen investieren. Diesmal konkret in die Frage, wie die Digitalisierung dazu beitragen kann, dass die RBI in Zukunft noch nachhaltiger agieren kann. Er betonte weiters, dass das jährliche Stakeholder Council ein wichtiges und etabliertes Dialogformat sei und hob die zentrale Rolle der gesellschaftlichen Erwartungen an das Unternehmen hervor.

 

 

 

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Andrea Sihn-Weber, Head of Group Sustainability Management, präsentierte die aktuellen Entwicklungen im Nachhaltigkeitsmanagement. Welchen volkswirtschaftlichen Beitrag die RBI in Österreich leistet, erläuterte sie anhand der Ergebnisse des neuen Wertschöpfungsberichts. Weiters berichtete sie von der kürzlich erfolgten Auszeichnung des RBI Nachhaltigkeitsberichts beim Austrian Sustainability Reporting Award.

 

 

 

 

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CFO Martin Grüll beleuchtete den im Juni erfolgten Abschluss der ersten Benchmark-Emission eines Green Bonds einer österreichischen Bank, der die Finanzierung nachhaltiger Projekte in Österreich und in CEE ermöglicht und deutlich überzeichnet war.

 

 

 

 

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Der Keynote Speaker René Schmidpeter, Professor für Internationale Wirtschaftsethik und CSR an der Cologne Business School, ging in seiner Ausführung u.a. auf Studien ein, die zeigen, dass Nachhaltigkeit und Profitabilität keine Gegensätze sind. Im Gegenteil, nachhaltige Geschäftsmodelle seien nicht kostspieliger oder langsamer, sondern reduzieren Risiken. Ein Trend, den die Digitalisierung noch weiter verstärken wird, weil dadurch alte Mindsets aufbrechen. Dabei sollte Nachhaltigkeit weg vom Gegensatz und hin zum integrativen Ansatz gedacht werden.

 

 

 

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Hannes Cizek, Head of Group Strategy & Innovation, sieht in der digitalen Transformation ein wichtiges Instrument zur Erreichung von Nachhaltigkeitszielen. Er betonte in seinen Ausführungen, dass der größte Hebel in der Digitalisierung des Kerngeschäfts und der -prozesse liegt.

 

 

 

 

Stakeholder Council08Im Anschluss an die Vorträge rund um die Chancen und Herausforderungen, die eine nachhaltige Gestaltung der digitalen Transformation für Unternehmen darstellen, ging es nach einer kurzen Einführung in fünf Workshop-Gruppen. Diese setzten sich mit der Frage auseinander wie die Digitalisierung dazu beitragen kann, dass die RBI – konkret in den Handlungsfeldern Mitarbeiter & Arbeitsumfeld, nachhaltige Produkte & Services, Transparenz & Offenlegung sowie Umweltauswirkungen im Kerngeschäft & Betriebsökologie und gesellschaftliches Engagement – zukünftig nachhaltiger agieren kann. In den Workshop-Runden wurde intensiv diskutiert, viele unterschiedliche Aspekte angesprochen und mögliche Ideen generiert.

 

 

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Im Anschluss präsentierte jede Gruppe im Plenum ihre fünf besten Ideen zum jeweiligen Themenschwerpunkt. Auf diese Weise hatten alle Gäste die Möglichkeit zu erfahren, worüber an den anderen Tischen gesprochen worden war, und konnten die vorgestellten Vorschläge auch mittels Real-time-Voting priorisieren.

 

 

 

 

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In seinen Schlussworten brachte COO Andreas Gschwenter seine Wertschätzung für die Teilnahme, Diskussionen und zahlreichen Vorschläge zum Ausdruck und wies darauf hin, dass diese möglichen Maßnahmen nun intern reflektiert werden.