Wie können Sie sich schützen?

Um die Verbreitung von Viren nicht zu fördern, sollten Sie folgende Sicherheitstipps beachten:

1. Passwortschutz
Wenn mehrere Personen Zugang zu einem Rechner haben, dann sollte der Rechner über ein Passwort geschützt werden, sodass unbefugte Personen den Rechner nicht aktivieren können. Auch der Bildschirmschoner sollte mit einem Passwort versehen werden, sodass kein Unbefugter während der Abwesenheit des Nutzers Zugang zum Rechner erlangen kann.

2. Antivirenprogramme und Firewall
Jeder Rechner sollte mit einem Virenschutzprogramm und einer Firewall versehen sein. Diese müssen immer im Hintergrund aktiv sein, um rechtzeitig Viren erkennen zu können, bevor diese mit ihren schädlichen Aktionen beginnen können.

Wichtig ist, dass die Signatur-Daten, die die Informationen über die Viren enthalten, immer auf dem neuesten Stand sind. Die meisten Programme lassen sich so konfigurieren, dass diese Daten bei einer aktiven Internetverbindung im Hintergrund automatisch immer wieder aktualisiert werden, ohne dass der User selbst aktiv werden muss.

3. Aktuelle Updates
Das Betriebssystem und der Browser müssen immer auf dem neuesten Sicherheitsstand gehalten werden. Die Hersteller bieten dafür so genannte Patches oder Service-Packs an, die zum Großteil automatisiert eingespielt werden können.

4. Nicht als Administrator arbeiten
Wenn Sie als Administrator an Ihrem PC eingeloggt sind dann kann allfällige Schadsoftware wesentlich mehr Schaden an Ihrem PC anrichten als wenn Sie nur als normaler User angemeldet sind. Verwenden Sie den Administrator-Account nur wenn er benötigt wird (zB. zum Installieren von Software).

5. Meiden von Filesharing-Programmen
Abgesehen von der rechtlich problematischen Seite beim Download von Musikdateien (oder andere Dateien, deren Inhalt geschützt ist wie z. B. Software, ...), stellen Filesharing-Programme einen Hauptverbreitungsweg für Computerviren und Trojaner dar. Ähnliches trifft auf Chatprogramme zu.

6. Vorsichtiger Umgang mit E-Mails
Unbekannter Absender: E-Mails, die von einem unbekannten Absender stammen, löschen. Bei solchen E-Mails auf keinen Fall Anhänge aktivieren!

Inhalte prüfen: Bei E-Mails, die von vermeintlich bekannten oder vertrauenswürdigen Absendern stammen, den Inhalt sorgfältig auf Unstimmigkeiten überprüfen (z. B. englischer Text bei deutschsprachigen Firmen; ungewöhnliche, unverständliche Formulierungen, die meist zur Bekanntgabe von privaten Daten aufrufen,...).
Selbst hier gilt: Anhänge, die potenziell Schaden verursachen können, lieber nicht öffnen.

Links: In E-Mails mitgeschickte Links sollten nie angeklickt werden, da auch diese gefälscht sein können, d. h. die sichtbare Adresse kann eine andere sein, als die tatsächlich aufgerufene. Tippen Sie daher Links immer manuell in die Adresszeile des Browsers ein.