17.05.2017 - RBI weist für das erste Quartal 2017 Konzernergebnis von € 220 Millionen aus

  • Zinsüberschuss steigt im Vorjahresvergleich um 4,7 Prozent auf € 796 Millionen (Q1/2016 pro forma: € 761 Millionen)
  • Betriebserträge stiegen um 9 Prozent auf € 1.298 Millionen (Q1/2016 pro forma: € 1.193 Millionen)
  • Verwaltungsaufwendungen steigen um 4,4 Prozent auf € 815 Millionen (Q1/2016 pro forma: € 781 Millionen)
  • Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen sinken um 24,1 Prozent auf € 80 Millionen (Q1/2016 pro forma: € 105 Millionen)
  • Ergebnis vor Steuern steigt um 42,5 Prozent auf € 330 Millionen (Q1/2016 pro forma: € 231 Millionen)
  • Ergebnis nach Steuern steigt um 86,1 Prozent auf € 255 Millionen (Q1/2016 pro forma: € 137 Millionen)
  • Konzernergebnis steigt um 98,5 Prozent auf € 220 Millionen (: € 111 Millionen)
  • Non-performing Loan Ratio sinkt im Vergleich zum Jahresende 2016 (pro forma) um 0,3 Prozentpunkte auf 8,3 Prozent
  • Common Equity Tier 1 Ratio (transitional) sinkt im Vergleich zum Jahresende (pro forma) um 0,2 Prozentpunkte auf 12,4 Prozent
  • Common Equity Tier 1 Ratio (fully loaded) sinkt im Vergleich zum Jahresende (pro forma) um 0,2 Prozentpunkte auf 12,2 Prozent
  • Ergebnis je Aktie steigt im Vorjahresvergleich auf € 0,67 (Q1/2016 pro forma: € 0,34)

Alle angeführten Zahlen gemäß International Financial Reporting Standards (IFRS).

Seit Jänner 2017 ist das von der RZB eingebrachte Geschäft in der RBI vollständig enthalten. Die aktuellen RBI-Zahlen beziehen sich auf die verschmolzene Bank; sofern nicht anders angegeben, basieren die historischen Pro-forma-Zahlen auf dem fusionierten Institut (Berücksichtigung der Verschmelzung).

Die Raiffeisen Bank International AG (RBI) erwirtschaftete im ersten Quartal 2017 ein Konzernergebnis in Höhe von € 220 Millionen.

„Wir sind mit dem Start in das Geschäftsjahr 2017 sehr zufrieden. In fast allen unseren Märkten sehen wir eine sehr gute Konjunkturentwicklung. Diese Entwicklung wollen wir für selektives Wachstum nutzen“, sagte Johann Strobl, Vorstandsvorsitzender der RBI.

In den ersten drei Monaten 2017 erhöhte sich der Zinsüberschuss um 5 Prozent oder € 35 Millionen auf € 796 Millionen. Hauptverantwortlich dafür war ein währungsbedingter Anstieg des Zinsüberschusses in Russland um € 31 Millionen

„Für eine klassische Kundenbank wie die RBI ist das Zinsergebnis sehr wichtig. Ich freue mich deshalb, dass sich unsere Nettozinsspanne im ersten Quartal weiter stabilisiert hat“, sagte Strobl.

Die Verwaltungsaufwendungen stiegen im Vergleich zur Vorjahresperiode überwiegend währungsbedingt um € 34 Millionen auf € 815 Millionen. Die Cost/Income Ratio verbesserte sich – vorwiegend aufgrund gestiegener Betriebserträge – um 2,6 Prozentpunkte auf
62,8 Prozent.

Eigenmittelquote (fully loaded) von 16,8 Prozent

Bezogen auf das Gesamtrisiko ergaben sich eine Common Equity Tier 1 Ratio (transitional) von 12,4 Prozent und eine Eigenmittelquote (transitional) von 17,0 Prozent.

Ohne Berücksichtigung der in der CRR definierten Übergangsbestimmungen ergab sich eine Common Equity Tier 1 Ratio (fully loaded) von 12,2 Prozent und eine Eigenmittelquote (fully loaded) von 16,8 Prozent.

Unter Berücksichtigung des Ergebnisses für das erste Quartal 2017 ergäben sich jeweils um 0,4 Prozentpunkte höhere Kapitalquoten.

Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen um 24 Prozent gesunken

Die Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen gingen im Vergleich zur Vorjahresperiode um insgesamt 24 Prozent oder € 25 Millionen auf € 80 Millionen zurück.

Die NPL Ratio verbesserte sich gegenüber dem Jahresultimo um 0,3 Prozentpunkte auf 8,3 Prozent. Den notleidenden Krediten standen Wertberichtigungen in Höhe von € 5.042 Millionen gegenüber. Daraus resultierte eine NPL Coverage Ratio von 74,0 Prozent nach 75,2 Prozent zum Jahresultimo.

„Die Entwicklung der Risikokosten ist weiterhin sehr erfreulich. Man muss allerdings berücksichtigen, dass diese im ersten Quartal aus saisonalen Gründen immer vergleichsweise niedrig ausfallen“, so Strobl.

Das Ergebnis im Quartalsvergleich

Im Vergleich zum vierten Quartal 2016 sank der Zinsüberschuss im ersten Quartal 2017 um 7 Prozent oder € 61 Millionen auf € 796 Millionen.

Mit € 815 Millionen lagen die Verwaltungsaufwendungen im ersten Quartal 2017 um 4 Prozent oder € 33 Millionen unter dem Wert des Vorquartals.

Die Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen reduzierten sich im Quartalsvergleich um € 177 Millionen auf € 80 Millionen.

Im ersten Quartal 2017 lag das Konzernergebnis bei € 220 Millionen, was einem Zuwachs um € 134 Millionen im Vergleich zum vierten Quartal 2016 entspricht.

Ausblick

Mittelfristig strebt die RBI eine CET1 Ratio (fully loaded) von rund 13 Prozent an.

Nach einer stabilen Entwicklung geht sie für die nächsten Jahre von einem durchschnittlichen Kreditwachstum im niedrigen einstelligen Prozentbereich aus.

Die RBI erwartet, dass die Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen 2017 unter dem Niveau von 2016 (€ 758 Millionen) bleiben.

Ende 2017 strebt die RBI eine NPL Ratio von rund 8 Prozent an, mittelfristig soll sie weiter sinken.

Mittelfristig strebt die RBI unverändert eine Cost/Income Ratio von 50 bis 55 Prozent an.

Mittelfristig peilt die RBI unverändert einen Return on Equity vor Steuern von rund 14 Prozent und einen Konzern-Return-on-Equity von rund 11 Prozent an.

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Der Online-Quartalsbericht ist unter zb012017.rbinternational.com abrufbar.

Die englische Version ist unter qr012017.rbinternational.com im Netz.

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Wichtige Daten auf einen Blick

Präsentation Q1 Ergebnis 2017

Ingrid Krenn-Ditz

Head of Group Communications | Corporate Spokeswoman
Raiffeisen Bank International AG
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