15.05.2018 - RBI weist für das erste Quartal 2018 ein Konzernergebnis von € 399 Millionen aus

  • Zinsüberschuss steigt im Vorjahresvergleich um 4,0 Prozent auf € 829 Millionen (Q1/2017: € 797 Millionen)
  • Betriebserträge steigen um 3,0 Prozent auf € 1.291 Millionen (Q1/2017: € 1.253 Millionen)
  • Verwaltungsaufwendungen sinken um 0,7 Prozent auf € 740 Millionen (Q1/2017: € 745 Millionen)
  • Positive Entwicklung bei den Wertminderungen auf finanzielle Vermögenswerte: € 83 Millionen (Q1/2017: € -82 Millionen)
  • Ergebnis vor Steuern steigt um 60,3 Prozent auf € 529 Millionen (Q1/2017: € 330 Millionen)
  • Ergebnis nach Steuern steigt um 68,7 Prozent auf € 430 Millionen (Q1/2017: € 255 Millionen)
  • Konzernergebnis steigt um 81,4 Prozent auf € 399 Millionen (: € 220 Millionen)
  • Non-performing Loan Ratio sinkt im Vergleich zum Jahresende 2017 um 0,3 Prozentpunkte auf 5,4 Prozent
  • Common Equity Tier 1 Ratio (fully loaded inkl. Quartalsergebnis) steigt im Vergleich zum Jahresende um 0,1 Prozentpunkte auf 12,8 Prozent
  • Ergebnis je Aktie steigt auf € 1,17 (Q1/2017: € 0,67)

Mit 1. Jänner 2018 wurden die Bestimmungen des neuen Bilanzierungsstandards für Finanzinstrumente (IFRS 9) wirksam. Zusätzlich zur Einführung von IFRS 9 hat die RBI auch ihr Bilanzbild verändert. Dieses folgt nunmehr den von der Europäischen Bankenaufsichtsbehörde (EBA) herausgegebenen Meldepflichten zu Finanzinformationen (FINREP). Diese Umstellung erforderte auch eine Adaptierung der Vergleichsperiode und des Vergleichsstichtags.

Die Raiffeisen Bank International AG (RBI) erwirtschaftete im ersten Quartal 2018 ein Konzernergebnis in Höhe von € 399 Millionen.

"Wir sind gut in das Jahr gestartet. Wir konnten unser operatives Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr steigern und Kreditrisikovorsorgen auflösen", sagte Johann Strobl, Vorstandsvorsitzen-der der RBI.

In den ersten drei Monaten 2018 erhöhte sich der Zinsüberschuss im Jahresvergleich um 4 Prozent oder € 32 Millionen auf
€ 829 Millionen. Getragen wurde der gestiegene Zinsüberschuss von der um 5 Basispunkte auf 2,49 Prozent verbesserten Nettozinsspanne, zusätzlich nahmen die zinstragenden Aktiva des Konzerns aufgrund einer Zunahme der kurzfristigen Forderungen um 1 Prozent zu.

Die Verwaltungsaufwendungen reduzierten sich im Jahresvergleich geringfügig um € 5 Millionen auf € 740 Millionen. Die Cost/Income Ratio verbesserte sich um 2,1 Prozentpunkte auf 57,3 Prozent.

 

Nettoauflösung von € 83 Millionen
 

Die Wertminderungen auf finanzielle Vermögenswerte zeigten in der Berichtsperiode eine Nettoauflösung von € 83 Millionen, nachdem in der Vergleichsperiode des Vorjahres € 82 Millionen dotiert worden waren. Treiber dieser positiven Entwicklung waren ein gutes makroökonomisches Umfeld hinsichtlich der Zuflüsse und Sanierungserfolge in Höhe von
€ 135 Millionen.

Die NPL Ratio lag Ende März 2018 bei 5,4 Prozent und damit um 0,3 Prozentpunkte unter dem Wert zu Jahresbeginn.

Die NPL Coverage Ratio betrug 69,7 Prozent nach 67,0 Prozent zum Jahresultimo.

 

Eigenmittelquote (fully loaded) von 17,2 Prozent


Unter Berücksichtigung des Auslaufens der Übergangsbestimmungen ergab sich eine Common Equity Tier 1 Ratio von
12,2 Prozent, eine Tier 1 Ratio von 13,8 Prozent und eine

Eigenmittelquote von 17,2 Prozent.

Unter Berücksichtigung des Ergebnisses für das erste Quartal 2018 ergaben sich jeweils um 0,6 Prozentpunkte höhere Kapitalquoten.

 

Das Ergebnis im Quartalsvergleich


Der Zinsüberschuss stieg geringfügig um 1 Prozent oder € 11 Millionen auf € 829 Millionen.

Mit € 740 Millionen lagen die Verwaltungsaufwendungen im ersten Quartal 2018 um 7,3 Prozent unter dem Wert des Vorquartals.

Die Wertminderungen auf finanzielle Vermögenswerte drehten von minus € 121 Millionen im Vorquartal auf plus € 83 Millionen im ersten Quartal 2018.

Das Konzernergebnis verbesserte sich vorwiegend aufgrund der positiven Entwicklung der Risikokosten um € 193 Millionen auf € 399 Millionen.

 

Ausblick
 

"Wir sind für das Geschäftsjahr zuversichtlich. Wir haben uns auch für dieses Jahr viel vorgenommen. Wir werden unsere digitalen Projekte vorantreiben und die Effizienz der RBI weiter verbessern", so Strobl.

Die RBI geht für die nächsten Jahre von einem durchschnittlichen Kreditwachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich aus.

Für 2018 erwartet sie, dass die Wertminderungen auf finanzielle Vermögenswerte (Risikokosten) etwa auf dem Niveau von 2017 liegen werden.

Die NPL Ratio soll mittelfristig weiter sinken.

Die Bank strebt mittelfristig eine Cost/Income Ratio von unter 55 Prozent an.

Sie peilt mittelfristig einen Konzern-Return-on-Equity von etwa 11 Prozent an.

Mittelfristig strebt die RBI eine CET1 Ratio (fully loaded) nach Dividende von rund 13 Prozent an.

Basierend auf dieser Zielquote beabsichtigt sie Dividendenausschüttungen in Höhe von 20 bis 50 Prozent des Konzernergebnisses.

Die Ziele in diesem Ausblick enthalten die Auswirkungen von IFRS 9 und FINREP, reflektieren aber nicht den Verkauf des Kernbankgeschäfts in Polen.

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Der Online-Quartalsbericht ist unter zb012018.rbinternational.com abrufbar. Die englische Version ist unter qr012018.rbinternational.com im Netz. Sie können dort auch gedruckte Exemplare bestellen.

Wichtige Daten auf einen Blick

Präsentation Ergebnis des ersten Quartals 2018

Ingrid Krenn-Ditz

Head of Group Communications | Corporate Spokeswoman
Raiffeisen Bank International AG
Am Stadtpark 9, 1030 Wien
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