17.05.2018 - Valida feiert 15 Jahre Vorsorgekasse

  • Finanzminister und IHS-Chef referieren bei Valida Veranstaltung
  • Reformnotwendigkeiten in der Pensionsvorsorge
  • Sinnvolle Verwendung der Abfertigung als Zusatzpension

Am Mittwoch Abend lud die Valida Plus AG, eine der größten Vorsorgekassen Österreichs, prominente Vertreter der heimischen Wirtschaft in die Räumlichkeiten der Konzernmutter Raiffeisen Bank International, um ein doppeltes Jubiläum zu feiern: 15 Jahre Abfertigung Neu und damit auch 15-jähriges Bestehen der Valida Plus AG. Die zentralen Fragen des Abends waren: Welche Reformen benötigt die zweite Säule unseres Pensionssystems und welchen Stellenwert nehmen dabei die Betrieblichen Vorsorgekassen ein? Finanzminister Hartwig Löger und Prof. Dr. Martin Kocher, Direktor des Instituts für Höhere Studien (IHS), gingen in ihren Vorträgen diesen Fragen nach. Fazit: Die zweite Säule des Pensionssystems, also die betriebliche Vorsorge, muss deutlich gestärkt werden.

Vorsorgekassen stärken die zweite Säule

Nach dem Motto „Aus Abfertigung wird Pension“ sollen dabei die Betrieblichen Vorsorgekassen, welche die Abfertigung Neu abwickeln, wesentlich beitragen. Sämtliche Arbeitnehmer und Selbständige in der Abfertigung Neu haben die Möglichkeit, ihr laufend wachsendes Guthaben bis zu ihrem Pensionsantritt veranlagen zu lassen und dann als lebenslange steuerfreie Zusatzpension sinnvoll zu nutzen. Dies ist eine Option, die aufgrund der teils großen Pensionslücken immer attraktiver wird.  

Positive Auswirkungen durch Förderung von Pensionskassenbeiträgen

Kocher betonte die zunehmende finanzielle Belastung des Staates durch die Alterung der Gesellschaft. Investitionen in Bildung, Pflege und Gesundheit würden steigen und bis 2060 rund 30 Prozent des BIP ausmachen. Betreffend das 3-Säulen-Modell der Pensionsvorsorge (staatlich, betrieblich, privat) zitiert Kocher eine aktuelle IHS-Studie: „Eine staatliche Förderung von Eigenbeiträgen der Arbeitnehmer in die Pensionskassen würde sich bald amortisieren. Denn langfristig gewinnt der Staat Einnahmen auf Grund der späteren Steuerpflicht in der Pensionsphase. Zusätzlich wirkt sich eine steigende Kaufkraft der Pensionisten volkswirtschaftlich sehr positiv aus.“

Betriebliche Vorsorge stärken

Auch Löger erläuterte die volkswirtschaftlichen Vorteile durch eine Stärkung der kapitalgedeckten Vorsorge. Der Finanzminister ist überzeugt, dass nur ein 3-Säulen-Modell die Erfüllung des Generationenvertrags sichert: „Das Ziel der österreichischen Bundesregierung besteht darin, soziale Sicherheit im Alter zu gewährleisten. Wer sein ganzes Leben lang gearbeitet hat, der soll im Alter eine gute und nachhaltige finanzielle Versorgung erhalten. Als wichtigste Ableitung daraus wollen wir neben der gesetzlichen Pension den betrieblichen und privaten Anteil erhöhen.“

15 Jahre Erfolg

Für Mag. Martin Sardelic, Vorstandsvorsitzender der Valida Holding AG und Vorstandsmitglied der Valida Vorsorgekasse, bot der Abend Anlass eine erfolgreiche Zwischenbilanz zu ziehen:  „Die vergangenen Jahre waren eine Erfolgsgeschichte für die Valida. Wir sind zu einem bedeutenden Investor aufgestiegen, der mittlerweile EUR 2,7 Milliarden an Sondervermögen von insgesamt 2,3 Millionen Kunden verwaltet. Darüber hinaus konnten unsere Kunden seit Beginn der Abfertigung Neu das höchste Guthaben generieren. Im vergangenen Jahr konnten wir als erste österreichische Vorsorgekasse das internationale Investmentkonzept, LDI (Liability Driven Investment), einführen. Insgesamt können wir sehr zufrieden sein, wir wollen aber auch künftig noch weiter hart daran arbeiten, eine Benchmark in punkto Servicequalität und Performance zu setzen.“

Über die Valida Vorsorge Management
Die Valida Vorsorge Management ist das Kompetenzzentrum für betriebliche Vorsorge der Raiffeisen Bank International AG und UNIQA Insurance Group AG. Die Unternehmensgruppe ist in den Geschäftsfeldern „Pensionskasse“, „Betriebliche Vorsorgekasse – Abfertigung Neu“ sowie „Beratung für betriebliche Vorsorge“ tätig. Mit mehr als 2,6 Millionen Kunden in Österreich nimmt die Valida Gruppe eine führende Marktposition ein. Die Valida ist Mitglied der Raiffeisen Nachhaltigkeits-Initiative. Mehr Informationen finden Sie unter www.valida.at

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Foto

Mag. Martin Sardelic, Vorstandsmitglied der Valida Plus AG und Vorstandsvorsitzender der Valida Holding AG,
Prof. Dr. Martin Kocher, Direktor des Instituts für Höhere Studien,
Mag. Beate Wolf, Vorstandsmitglied der Valida Plus AG,
Hartwig Löger, Finanzminister,
Mag. Peter Lennkh, Vorstandsmitglied der Raiffeisen Bank International AG,
Stefan Teufer, Vorstandsmitglied der Valida Plus AG

Andrea Pelinka-Kinz

Head of PR Subsidiaries Austria | Spokeswoman
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