04.07.2018 - Elevator Lab: 407 Bewerbungen für die zweite Runde des Fintech-Partnerprogramms der RBI

Die Raiffeisen Bank International AG (RBI) hat 407 Bewerbungen für die zweite Runde des "Elevator Lab", das Fintech-Partnerprogramm der RBI, erhalten. Das bedeutet eine Steigerung von mehr als zwanzig Prozent gegenüber der ersten Runde, in der 336 Fintech Start-ups die Chance auf eine mögliche langfristige Zusammenarbeit mit der RBI-Gruppe und ihren 16,6 Millionen Kunden in Österreich und der Region Zentral- und Osteuropa (CEE) nutzten.

Die meisten Bewerbungen kamen aus Europa (302; 74 Prozent), gefolgt von Asien (70; 17 Prozent) und Nordamerika (27; 7 Prozent). Da die RBI Österreich und CEE als ihren Heimmarkt betrachtet, ist zu erwähnen, dass 5 Prozent (21) aus Österreich und 42 Prozent (171) aus den von der RBI abgedeckten CEE-Märkten stammen. Die relativ hohe Zahl der Bewerbungen aus Russland, Bulgarien und Rumänien spiegelt die lebhaften Fintech-Ökosysteme in diesen Märkten wider. Die Zahl der Bewerbungen aus Großbritannien (28; 7 Prozent) und Berlin (16; 4 Prozent) zeigt, dass sich die RBI in den westeuropäischen Zentren als attraktiver Partner für Fintechs positioniert hat.

Elevator Lab richtete sich an Fintech Start-ups, die mit ihren Produkten und Lösungen sechs zuvor definierte Bereiche abdecken. Die Bündelung der Einreichungen zeigt, dass 23 Prozent (94) aller Bewerbungen auf den Bereich ‚Open Banking‘, gefolgt von ‚Advanced Analytics‘
(89; 22 Prozent) und ‚Investing & Trading Tech‘ (61; 15 Prozent) entfallen. Die übrigen drei Bereiche ‚New Branch Experience‘, ‚RegTech‘ und ‚Corporate Banking‘ machten 36 Prozent (147) aller Bewerbungen aus. Diese Quote steht im Einklang mit der Tatsache, dass „Payments“ das aktivste Fintech-Segment in CEE, sowohl nach der Anzahl der Gründungen als auch nach dem investierten Kapital, ist.

„Wir freuen uns sehr, dass wir die Bewerbungsphase für Elevator Lab mit so einem erfolgreichen Ergebnis abschließen konnten. Elevator Lab ist noch größer geworden und gleichzeitig noch stärker auf die CEE-Region ausgerichtet. Aus CEE gingen fast doppelt so viele Bewerbungen ein wie in der ersten Runde. Bis Ende August werden wir die Unterlagen intensiv prüfen, um die 30 Start-ups zu identifizieren, die während der Pitching Sessions unsere hochrangige Jury von ihren Konzepten überzeugen können“, so Johann Strobl, Vorstands-vorsitzender der RBI.

Die fünf Start-ups, die am Partnerprogramm teilnehmen, werden Anfang Oktober in Wien ausgewählt. Die RBI hat mit den fünf Finalisten der ersten Runde von Elevator Lab erfolgreich Pilotprojekte durchgeführt und mit dem österreichischen RegTech Start-up kompany einen Vertrag über die Entwicklung und Implementierung einer konzernweiten Next Generation Business KYC Solution (Know Your Customer) unterzeichnet. Alle Details zum weiteren Zeitplan von Elevator Lab finden Sie auch auf der Website: http://www.elevator-lab.com/.

Neben Elevator Lab hat die RBI eine Corporate Venture Capital Gesellschaft "Elevator Ventures" gegründet, die den Teilnehmern von Elevator Lab potenzielle Folgeinvestitionen anbieten und gleichzeitig aufgrund der Nähe zu den Fintech-Ökosystemen in besonders attraktive Unternehmen investieren kann. Alle Details zu Elevator Ventures finden Sie auf der Website: http://www.elevator-ventures.com/.

Ingrid Krenn-Ditz

Head of Group Communications | Corporate Spokeswoman
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