31.10.2018 - Verkauf des Kernbankgeschäfts der RBI-Tochter Raiffeisen Bank Polska abgeschlossen

Verkauf des Kernbankgeschäfts der RBI-Tochter Raiffeisen Bank Polska an BGZ BNP abgeschlossen

Der im April dieses Jahres vereinbarte Verkauf des Kernbankgeschäfts der Raiffeisen Bank Polska S.A. mittels Abspaltung an die Bank BGZ BNP Paribas S.A., Tochter der BNP Paribas S.A., wurde heute nach Vorliegen der regulatorischen Genehmigungen abgeschlossen.

Der Verkaufspreis beträgt PLN 3.250 Millionen (rund EUR 760 Millionen), das entspricht einem Verhältnis des Preises zum materiellen Buchwert von rund 0,95. Dies basiert auf einem Eigenkapital des Kernbankgeschäfts von rund EUR 877 Millionen zum Zeitpunkt des Closing. Aufgrund des Verkaufs ergibt sich ein positiver Effekt von rund 85 Basispunkten auf die CET 1 Ratio (fully loaded) des RBI-Konzerns. Gemäß der Vereinbarung mit dem Käufer wurden dem Kernbankgeschäft Gesamtaktiva von rund EUR 9,3 Milliarden und risikogewichtete Aktiva von insgesamt rund EUR 4,9 Milliarden zugeordnet.

Die direkte Auswirkung des Verkaufs auf das RBI-Konzernergebnis beträgt voraussichtlich minus EUR 121 Millionen, dieser Betrag wurde bereits im zweiten Quartal ergebniswirksam verbucht. Nach Vorliegen der geprüften Schlussbilanz kann sich dieser Wert noch ändern. Die zusätzlichen kapitalneutralen Endkonsolidierungseffekte nach dem Closing betragen rund minus EUR 38 Millionen und betreffen im Wesentlichen bereits realisierte Währungseffekte.

Unmittelbar nach erfolgter Abspaltung wird die RBI den verbleibenden Betrieb der Raiffeisen Bank Polska, bestehend vor allem aus dem Portfolio an Retail-Fremdwährungshypothekarkrediten, auf eine polnische Filiale der RBI AG übertragen. Die Filiale verfügt über Gesamtaktiva von rund EUR 3,3 Milliarden.

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Die RBI betrachtet Österreich, wo sie als eine führende Kommerz- und Investmentbank tätig ist, sowie Zentral- und Osteuropa (CEE) als ihren Heimmarkt. 13 Märkte der Region werden durch Tochterbanken abgedeckt, darüber hinaus umfasst der RBI-Konzern zahlreiche andere Finanzdienstleistungsunternehmen beispielsweise in den Bereichen Leasing, Vermögensverwaltung und M&A.

Insgesamt betreuen rund 47.000 Mitarbeiter knapp 16 Millionen Kunden in rund 2.200 Geschäftsstellen, der überwiegende Teil davon in CEE. Die Aktie der RBI notiert an der Wiener Börse. Die Raiffeisenlandesbanken halten rund 58,8 Prozent an der RBI, der Rest befindet sich im Streubesitz. Innerhalb der Raiffeisen Bankengruppe ist die RBI das Zentralinstitut der Raiffeisenlandesbanken sowie sonstiger angeschlossener Kreditinstitute und nimmt in dieser Funktion wesentliche Serviceaufgaben wahr.

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Christof Danz (+43-1-71 707-1930, christof.danz@rbinternational.com)
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Ingrid Krenn-Ditz

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