14.11.2018 - RBI erzielt in den ersten drei Quartalen 2018 ein Konzernergebnis von € 1.173 Millionen

  • Zinsüberschuss steigt im Jahresvergleich um 4,6 Prozent auf € 2.519 Millionen (1-9/2017: € 2.407 Millionen)
  • Betriebserträge steigen um 4,8 Prozent auf € 4.003 Millionen (1-9/2017: € 3.821 Millionen)
  • Verwaltungsaufwendungen stabil bei € 2.228 Millionen (1-9/2017: € 2.213 Millionen)
  • Stark positive Entwicklung bei den Wertminderungen auf finanzielle Vermögenswerte: € 56 Millionen (1-9/2017: € -191 Millionen)
  • Ergebnis vor Steuern steigt um 22,0 Prozent auf € 1.587 Millionen (1-9/2017: € 1.301 Millionen)
  • Ergebnis nach Steuern steigt um 25,7 Prozent auf € 1.271 Millionen (1-9/2017: € 1.012 Millionen)
  • Konzernergebnis steigt um 28,9 Prozent auf € 1.173 Millionen (1-9/2017: € 910 Millionen)
  • Non-performing Loan Ratio sinkt im Vergleich zum Jahresende 2017 um 1,2 Prozentpunkte auf 4,4 Prozent
  • Common Equity Tier 1 Ratio beträgt 12,8% (fully loaded, inklusive Ergebnis seit Jahresbeginn)
  • Ergebnis je Aktie steigt auf € 3,43 (1-9/2017: € 2,74)

Mit 1. Jänner 2018 wurden die Bestimmungen des neuen Bilanzierungsstandards für Finanzinstrumente (IFRS 9) wirksam. Zusätzlich zur Einführung von IFRS 9 hat die RBI auch ihr Bilanzbild verändert. Dieses folgt nunmehr den von der Europäischen Bankenaufsichtsbehörde (EBA) herausgegebenen Meldepflichten zu Finanzinformationen (FinRep). Diese Umstellung erforderte auch eine Adaptierung der Werte der Vergleichsperiode und des Vergleichsstichtags.

Die Raiffeisen Bank International AG (RBI) erwirtschaftete in den ersten drei Quartalen 2018 ein Konzernergebnis in Höhe von € 1.173 Millionen.

„Ich bin mit dem Ergebnis der ersten neun Monate zufrieden. Haupttreiber für das sehr gute Ergebnis ist die Entwicklung der Risikokosten. Die Entwicklung der Erträge ist ebenso erfreulich. Wir konnten in einem nach wie vor sehr schwierigen Zinsumfeld unser Zinsergebnis im Vergleich zum Vorjahr um knapp fünf Prozent verbessern“, sagte Johann Strobl, Vorstandsvorsitzender der RBI.

Die Betriebserträge verzeichneten im Jahresvergleich einen Zuwachs um 5 Prozent oder € 182 Millionen auf € 4.003 Millionen. Der um 5 Prozent auf € 2.519 Millionen gestiegene Zinsüberschuss wurde vom Anstieg der zinstragenden Aktiva des Konzerns um 3 Prozent getragen.

Die Verwaltungsaufwendungen erhöhten sich im Jahresvergleich geringfügig um € 16 Millionen auf € 2.228 Millionen. Die Cost/Income Ratio verbesserte sich um 2,2 Prozentpunkte auf 55,7 Prozent.

„Wir sind gut in das vierte Quartal gestartet und haben mit dem Verkauf des Kernbankgeschäfts der Raiffeisen Bank Polska ein wichtiges Projekt erfolgreich abgeschlossen“, so Strobl.

Nettoauflösungen von € 56 Millionen

Bei den Wertminderungen auf finanzielle Vermögenswerte kam es in der Berichtsperiode zu einer Nettoauflösung von € 56 Millionen, nachdem in der Vergleichsperiode des Vorjahres Wertminderungen von € 191 Millionen erforderlich gewesen waren. Treiber dieser positiven Entwicklung waren Zuflüsse und Sanierungserfolge in Höhe von € 416 Millionen dank des guten makroökonomischen Umfelds.

Die Verbesserung der NPL Ratio setzte sich damit weiter fort: Seit Jahresbeginn ging sie um 1,2 Prozentpunkte zurück und lag Ende September bei 4,4 Prozent. Dennoch erhöhte sich die NPL Coverage Ratio weiter um 7,9 Prozentpunkte auf 75,0 Prozent, primär aufgrund von Verkäufen hochbesicherter Kredite sowie der erstmaligen Anwendung von IFRS 9.

„Bei der Entwicklung der Risikokosten profitieren wir von der sehr guten Konjunktur und von unserer auf Werterhaltung ausgelegten Sanierungsstrategie betreffend notleidende Kredite“, so Strobl.

Eigenmittelquote (fully loaded) von 17,0 Prozent

Unter Berücksichtigung des Auslaufens der Übergangsbestimmungen ergibt sich eine Common Equity Tier 1 Ratio von 12,3 Prozent (keine Effekte), eine Tier 1 Ratio von 13,8 Prozent und eine Eigenmittelquote von 17,0 Prozent (bedingt durch regulatorisch nicht mehr anrechenbares Tier 1 Kapital). Inklusive berücksichtigungsfähigem Zwischengewinn aus dem dritten Quartal wären diese Kapitalquoten jeweils um ca. 45 Basispunkte höher.

Das Ergebnis im Quartalsvergleich

Der Zinsüberschuss stieg um 3 Prozent oder € 22 Millionen auf € 856 Millionen, die Nettozinsspanne nahm um 3 Basispunkte auf 2,51 Prozent zu.

Mit € 734 Millionen lagen die Verwaltungsaufwendungen im dritten Quartal 2018 um € 20 Millionen unter dem Wert des Vorquartals.

Im dritten Quartal beliefen sich die Wertminderungen auf finanzielle Vermögenswerte auf € 28 Millionen, im Vorquartal hingegen waren netto keine Wertminderungen auf finanzielle Vermögenswerte angefallen.

Das Konzernergebnis verbesserte sich um € 60 Millionen auf € 417 Millionen, nachdem der im zweiten Quartal verbuchte voraussichtliche Verlust aus dem Verkauf des Kernbankgeschäfts der Raiffeisen Bank Polska das Konzernergebnis mit € 121 Millionen belastet hatte.

Ausblick

Die RBI geht für die nächsten Jahre von einem durchschnittlichen Kreditwachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich aus.

Für 2018 erwartet sie, dass die Wertminderungen auf finanzielle Vermögenswerte (Risikokosten) unter dem Niveau von 2017 liegen werden.

Die NPL Ratio soll mittelfristig weiter sinken.

Die Bank strebt mittelfristig eine Cost/Income Ratio von unter 55 Prozent an.

Sie peilt in den nächsten Jahren einen Konzern-Return-on-Equity von etwa 11 Prozent an. 

Mittelfristig strebt die RBI eine CET1 Ratio nach Dividende von rund 13 Prozent an.

Basierend auf dieser Zielquote beabsichtigt sie Dividendenausschüttungen in Höhe von 20 bis 50 Prozent des Konzernergebnisses.

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Der Online-Quartalsbericht ist unter http://zb032018.rbinternational.com/ abrufbar, die englische Version unter http://qr032018.rbinternational.com/.

Wichtige Daten auf einen Blick

Präsentation Ergebnis des dritten Quartals 2018

Ingrid Krenn-Ditz

Head of Group Communications | Corporate Spokeswoman
Raiffeisen Bank International AG
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