14.11.2019 - RBI: Zwischenbericht 1. bis 3. Quartal 2019

RBI: Zwischenbericht 1. bis 3. Quartal 2019
Kernerträge um 8 Prozent gesteigert, anhaltend starkes Kreditwachstum

  • Erfreuliche Entwicklung der Kernerträge (bereinigt um die Erträge des 2018 verkauften polnischen Kernbankgeschäfts stiegen Zins- und Provisionsüberschuss im Jahresvergleich um 8 Prozent)
  • Anstieg der Kundenkredite um 14 Prozent seit Jahresbeginn, hauptsächlich in der Konzernzentrale, Russland und Zentraleuropa
  • Konzernergebnis von € 874 Millionen
  • Handelsergebnis beeinflusst durch Fair-Value-Bewertungen von Absicherungsinstrumenten und zu Marktpreisen bewerteten Verbindlichkeiten. Diese negativen Effekte neutralisieren sich über die Laufzeit der Portfolios.
  • Nettozinsspanne im Quartalsvergleich um 5 Basispunkte auf 2,46 Prozent verbessert
  • Risikokosten nach wie vor sehr niedrig (Neubildungsquote 0,13 Prozent)
  • NPE Ratio weiter verbessert auf 2,3 Prozent
  • CET1 Ratio auf 13,7 Prozent gestiegen (inklusive Ergebnis seit Jahresbeginn)

Die Raiffeisen Bank International (RBI) erwirtschaftete in den ersten drei Quartalen 2019 ein Konzernergebnis in Höhe von € 874 Millionen. Der Rückgang gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres muss im Licht des damaligen sehr guten Ergebnisses betrachtet werden. Dieses war von außergewöhnlich hohen Nettoauflösungen bei den Risikovorsorgen aufgrund von Auflösungen von Wertminderungen und Gewinnen aus dem Verkauf notleidender Kredite geprägt. Dieses Ergebnis konnte erwartungsgemäß nicht erreicht werden, dennoch setzte die RBI ihre positive Geschäftsentwicklung fort.

„Wir verzeichneten in den ersten neun Monaten ein sehr erfreuliches Ertragswachstum“, sagte Vorstandsvorsitzender Johann Strobl. „Auch das Kreditwachstum lag trotz der Konjunktur-abschwächung über unseren Erwartungen“, so Strobl weiter.

Bereinigt um die Erträge des 2018 verkauften polnischen Bankgeschäfts wurden bei Zins- und Provisionsüberschuss deutliche Zuwächse erzielt, wobei diese Kernerträge im Jahresvergleich um 8 Prozent stiegen.

Die Verwaltungsaufwendungen erhöhten sich im Jahresvergleich um € 17 Millionen auf € 2.245 Millionen. Die Cost/Income Ratio stieg um 4,0 Prozentpunkte auf 59,6 Prozent.

Moderate Wertminderungen auf finanzielle Vermögenswerte

„Die Risikokosten bewegen sich nach wie vor auf einem sehr moderaten Niveau“, sagte Strobl.

In der Berichtsperiode kam es zu Wertminderungen auf finanzielle Vermögenswerte in Höhe von € 80 Millionen. Die NPE Ratio ging seit Jahresbeginn um 0,4 Prozentpunkte auf 2,3 Prozent zurück. Die NPE Coverage Ratio verbesserte sich um 2 Prozentpunkte auf 60,2 Prozent.

Eigenmittelquote (fully loaded) von 17,4 Prozent

Die Common Equity Tier 1 Ratio (fully loaded) lag bei 13,4 Prozent, die Tier 1 Ratio (fully loaded) bei 14,8 Prozent und die Eigenmittelquote (fully loaded) bei 17,4 Prozent. Die Kapitalquoten inklusive berücksichtigungsfähigem Zwischengewinn aus dem dritten Quartal wären um ca. 33 Basispunkte höher als die genannten Zahlen.

Das Ergebnis im Quartalsvergleich

Der Zinsüberschuss stieg im Quartalsvergleich um 3 Prozent oder € 27 Millionen auf € 866 Millionen. Die Nettozinsspanne erhöhte sich dabei um 5 Basispunkte auf 2,46 Prozent.

Mit € 748 Millionen lagen die Verwaltungsaufwendungen im dritten Quartal um € 25 Millionen unter dem Wert des Vorquartals.

Im dritten Quartal fielen die Wertminderungen auf finanzielle Vermögenswerte mit € 68 Millionen um € 66 Millionen höher aus als im Vorquartal.

Das Konzernergebnis verringerte sich um € 42 Millionen auf € 303 Millionen, hervorgerufen durch höhere Wertminderungen auf finanzielle Vermögenswerte.

Ausblick

Die RBI geht für die nächsten Jahre von einem durchschnittlichen Kreditwachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich aus.

Für 2019 erwartet sie eine Neubildungsquote von unter 45 Basispunkten.

Die NPE Ratio soll weiter sinken.

Die RBI strebt für 2021 eine Cost/Income Ratio von etwa 55 Prozent an.

Sie peilt in den nächsten Jahren einen Konzern-Return-on-Equity von etwa 11 Prozent an.

Mittelfristig will die RBI eine CET1 Ratio von rund 13 Prozent beibehalten.

Basierend auf dieser Zielquote beabsichtigt sie Dividendenausschüttungen in Höhe von 20 bis 50 Prozent des Konzernergebnisses.

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Der Online-Quartalsbericht ist unter http://zb032019.rbinternational.com/ abrufbar. Die englische Version ist unter http://qr032019.rbinternational.com/ im Netz. Sie können dort auch gedruckte Exemplare bestellen.

Wichtige Daten auf einen Blick

Präsentation Q3-Ergebnis 2019

Krenn-Ditz

Ingrid Krenn-Ditz

Head of Group Communications
Corporate Spokeswoman
Raiffeisen Bank International AG
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