Maßnahmen im Zusammenhang mit der Corona-Krise

Die weitestmögliche Sicherung der Gesundheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie der Kunden bei gleichzeitiger Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebs haben für den Vorstand der RBI höchste Priorität. In den letzten Wochen wurden daher in der RBI und ihren in- und ausländischen Konzernunternehmen weitreichende Vorkehrungen betreffend das Corona-Virus getroffen. Die Entscheidungen und Empfehlungen der österreichischen Bundesregierung bzw. der Regierungen in den Ländern, in denen die RBI mit eigenen Unternehmen tätig ist, werden selbstverständlich bei der weiteren Planung und gegebenenfalls der Einführung zusätzlicher Maßnahmen berücksichtigt.

Die Security-Organisation des RBI-Konzerns hat ein Business Continuity Management-System implementiert, das für verschiedenste Krisenszenarien die Verfügbarkeit der Geschäftsprozesse sicherstellt. Das trifft auch auf die aktuelle Situation zu. Die Aufrechterhaltung der für das Geschäft der RBI erforderlichen Prozesse wird durch die standortunabhängige Verfügbarkeit der dafür notwendigen Ressourcen (Infrastruktur, IT-Equipment, Mitarbeiter, Kommunikation) sichergestellt. Die wichtigsten aktuellen Maßnahmen sind die folgenden:

  • Seit Montag, 16. März, arbeiten alle Mitarbeiter der RBI am Standort Wien sowie ihrer österreichischen Tochterunternehmen, deren physische Anwesenheit im Büro nicht unbedingt notwendig ist, im Home Office. Dadurch werden die Kontakte der Mitarbeiter untereinander und mit anderen Menschen reduziert und gleichzeitig die operationale Sicherheit des Geschäftsbetriebs gewährleistet.
  • Ähnliche Maßnahmen wurden bzw. werden entsprechend der jeweiligen lokalen Situation bei den internationalen Tochterbanken und sonstigen Niederlassungen der RBI eingeführt.
  • Dienstreisen sind untersagt.
  • Der Zutritt für externe Personen in die einzelnen Unternehmen ist auf das absolut notwendige Minimum reduziert.
  • Die Mitarbeiter der RBI und ihrer Tochterunternehmen haben klare Informationen und Anweisungen bekommen, wie sie sich im Krankheitsfall zu verhalten haben, um eine Gefährdung von Kollegen möglichst zu vermeiden.
Diese Regeln gelten vorerst bis Mitte April, können aber je nach Entwicklung vorzeitig aufgehoben, verlängert oder verschärft werden.
 
Was die zu erwartenden wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise betrifft, so ist die RBI auch auf einen längeren Wirtschaftsabschwung vorbereitet. Sie führt regelmäßig interne Stressszenarien durch und nimmt an externen Stresstest der Aufsichtsbehörden teil. Im letzten EBA-Stresstest wurden eine starke Abwertung des russischen Rubel und ein starker Rückgang des Ölpreises simuliert. Die RBI hat dabei gut abgeschnitten. Die Eigenkapitalquote der RBI ist mit 13.9 Prozent sehr gut, und der Anteil der notleidenden Kredite befindet sich auf einem sehr niedrigen Stand.
 
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