Have you met: Maria Barsa
Maria Barsa, Agent Account Manager (Custody) beim Raiffeisen Service Center (RSC), gewährt Einblicke in ihr Berufsleben.
Der Anfang meiner beruflichen Reise
Nach meiner Matura war ich unsicher bezüglich meines Karrierewegs, also zog ich als Au-Pair nach London. Dort fand ich einen Job in einem Café mit Filialen in Gebäuden verschiedener Londoner Investmentbanken. Dies war meine erste Begegnung mit der Bankenwelt. Ich entwickelte schnell ein Interesse an der Finanzwelt und bewarb mich bei einigen Investmentbanken. Aufgrund meiner mangelnden Erfahrung war es jedoch schwierig, eine Anstellung zu bekommen.
Mit meinem Ziel vor Augen zog ich nach Wien. Innerhalb wenigen Tagen sicherte ich mir eine Position im Settlement bei der Creditanstalt. Nach weniger als einem Jahr, nun mit etwas Bankerfahrung, kehrte ich nach England zurück, um einen Job bei BNP Paribas London anzutreten. Dort hatte ich das Glück, ausgezeichnete Mentor:innen zu haben, die mich in die stressige Arbeitswelt des Londoner Investmentbankings einführten, wo ich auch meinen zukünftigen Ehemann kennenlernte.
Mehrere Jahre später wechselte ich zu CSFB London und stieg zur Teamleiterin eines Settlement-Teams auf und übernahm anschließend die Teamleitung im Risikomanagement, verantwortlich für Margin & Collateral für börsennotierte Derivate.
Mein letzter Halt
Im Jahr 2008 zogen mein Mann und ich nach Wien. Damals startete ich meine Laufbahn in der RSC. Mein Mann fasste Fuß in der RBI - wieder einmal wurden wir zu „Kollegen“. Seit 2008 habe ich in verschiedenen Bereichen gearbeitet, darunter Securities Lending & Repo, Corporate Actions & Income und zuletzt Custody Services. Während meiner Laufbahn in der RSC habe ich an zahlreichen Projekten mitgewirkt – von der Implementierung neuer Back-Office-Systeme bis zur Optimierung interner Prozesse und der Anpassung an stetig neuen Marktanforderungen.
Herausforderungen, die ich für das Raiffeisen Service Center sehe
Die Arbeit im Bankwesen erfordert Flexibilität und die Fähigkeit, sich schnell an veränderte Marktbedingungen anzupassen. Ich nehme diese kontinuierlichen Herausforderungen an und suche aktiv Möglichkeiten zur Verbesserung interner Abläufe. Dank der starken Unterstützung meiner Kolleg:innen fühlt sich meine Arbeit oft weniger wie eine Aufgabe und mehr wie eine bereichernde Zusammenarbeit an.
Derzeit bin ich intensiv in die T+1-Initiative eingebunden, die für alle Marktteilnehmer:innen eine große Herausforderung darstellt.
Work-Life-Balance
Außerhalb der Arbeit verbringe ich gerne Zeit mit meiner Familie und Freund:innen. Ich liebe es, aktiv zu sein, besonders im Freien – sei es beim Laufen, Sonnenbaden oder einfach beim Genießen der Natur.
Ein Blick auf meine Heimat
Obwohl ich in Wien geboren wurde, bin ich in einer kleinen Stadt in der Region Salzburg aufgewachsen. Meine Kindheit war geprägt von Outdoor-Aktivitäten wie Inline-Skaten und Schwimmen im Sommer sowie Skifahren im Winter. Während meiner schulischen Ausbildung, die sich auf Wirtschaft und Sprachen konzentrierte, entwickelte ich eine starke Neugier für andere Länder, Kulturen und deren Sprachen.