CEE-Expansion: Warum eine Bank für die Zahlungsabwicklung eine gute Wahl ist
Während sich viele Unternehmen bei der Zahlungsabwicklung instinktiv an spezialisierte Fintech-Zahlungsdienstleister (PSPs) wenden, bietet die Wahl einer Bank mit starker regionaler Präsenz und gebündelten Lösungen deutliche Vorteile, die die Expansion vereinfachen und Kosten senken können.
Einzelhändler, die in die CEE-Region expandieren, insbesondere in Nicht-EU-Länder wie Albanien, Kosovo, Serbien und Bosnien, sehen sich mit einem Labyrinth aus regulatorischen Rahmenbedingungen, fragmentierten Märkten und unterschiedlichen Währungen konfrontiert. „Zahlungsabwicklung ist kein typisches Bankprodukt, da man keine Banklizenz benötigt“, erklärt Thomas Grabner, Head of Sales & Growth für Raiffeisen Payment Solutions bei der RBI. „Ein weit verbreiteter Irrtum ist jedoch, dass Fintech-PSPs Banken in allen Fällen überlegen sind“, sagt er. „Während E-Commerce als zentralisierter digitaler Dienst bereitgestellt werden kann, erfordert das physische POS-Acquiring lokale Lizenzen, die Einhaltung lokaler Vorschriften und eine Infrastruktur vor Ort.“
Nutzung der lokalen Präsenz und Marktexpertise
„Unsere lokale Präsenz ist ein entscheidendes Unterscheidungsmerkmal“, erläutert Thomas Grabner. „Mit etwa 1.300 Geschäftsstellen und rund 42.000 Mitarbeiter:innen in den CEE-Ländern (Stand 2026) verfügen wir über detaillierte Einblicke in lokale Vorschriften und Strukturen. Unsere Doppelrolle als Acquirer und bedeutender Kartenaussteller in vielen CEE-Märkten ermöglicht es uns, Systemgebühren effektiv zu verhandeln und so die Kosten für unsere Kunden zu senken“, erklärt er. Durch Rahmenverträge, lokale Abwicklung und harmonisierte technische Integration profitieren Einzelhändler von Skaleneffekten und vereinfachtem Reporting. „Ein Acquirer für viele Märkte bedeutet weniger Verwaltungsaufwand und schnellere Expansion.“
Alle Wege führen zu einer Bank – warum also einen Umweg machen?
Fintech-Anbieter sind bei der Lizenzierung und Abwicklung oft auf Partnerbanken angewiesen, sodass Banken ohnehin das Rückgrat des Zahlungsökosystems bleiben. „Banken haben direkten Zugang zu lokalen Clearingsystemen, was schnellere Abwicklungszyklen und niedrigere Kosten für die Verarbeitung im Inland ermöglicht“, erklärt Andreja Gladovic, Payment Acceptance Business Development Lead bei RBI.
„Mit der RBI profitieren Händler von einer einzigen Integration, einer einzigen Geschäftsbeziehung und einer harmonisierten Lösung, die mehrere Länder umfasst“, fasst sie zusammen. „Im Gegensatz zu reinen Zahlungsdienstleistern, die Lizenzen und Partnerschaften in jedem einzelnen Land benötigen und daher kleinere Märkte oft vernachlässigen, können wir all diese Dienstleistungen über unser Bankennetzwerk anbieten, was die grenzüberschreitende Expansion für Händler erheblich vereinfacht.“
Bei der Wahl einer großen Bankengruppe wie der RBI für die Zahlungsabwicklung können sich Händler auf finanzielle Solidität, striktes Risikomanagement und eine robuste Infrastruktur verlassen. „Unsere jahrzehntelange Präsenz und starke Kapitalbasis gewährleisten Betriebskontinuität und reduzieren das Risiko für Händler“, sagt Thomas Grabner. Eine vertrauenswürdige Unternehmensführung und hohe Bonitätsratings stärken die Zuverlässigkeit der RBI als Partner für die Zahlungsabwicklung zusätzlich.
Alles aus einer Hand: Bündelung sorgt für operative und kostenseitige Effizienz
„Die Zusammenarbeit mit einem Partner, der sowohl traditionelle Bankprodukte als auch Zahlungsabwicklung unterstützt, bietet Transparenz, Stabilität und gebündelte Dienstleistungen, mit denen reine Zahlungsdienstleister nicht mithalten können“, sagt Thomas Grabner. Wenn Zahlungsakzeptanzlösungen beispielsweise mit Cash-Management-Produkten kombiniert werden, können Händler ihre Liquiditätsplanung verbessern und ihre Treasury-Abläufe durch schnelleren Zugriff auf Mittel, integrierte Abstimmung und Echtzeit-Transparenz effizienter gestalten.
In der CEE-Region gibt es nach wie vor verschiedene Währungen, die effizient gehandhabt werden müssen. „Mit unseren zentralisierten Lösungen profitieren Kunden von Clearing und Abwicklung in lokalen Währungen in allen Märkten“, sagt Andreja Gladovic. „In Kombination mit unseren strukturierten Devisenlösungen haben Kunden zudem Zugang zu maßgeschneiderten Absicherungsprodukten und profitieren von einem besser vorhersehbaren Cashflow.“
Mit einer ausgeklügelten Omnichannel-Zahlungsakzeptanzlösung vereint die RBI POS-, E-Commerce- und SoftPOS-Verarbeitung auf einer einzigen Plattform, was den Integrationsaufwand reduziert und ein zentralisiertes Reporting sowie Streitfallmanagement ermöglicht. „Wir betreiben unsere eigenen Verarbeitungszentren, die sich vollständig im Besitz der RBI-Gruppe befinden und von ihr kontrolliert werden, was zu niedrigeren Verarbeitungskosten pro Einheit für unsere Kunden führt.“
Die kluge Wahl für die Erschließung der CEE-Märkte
Für Einzelhändler, die in CEE expandieren, bietet die Partnerschaft mit einer Bank wie der RBI unübertroffene Vorteile: eine Integration für mehrere Märkte, fundierte lokale Expertise, operative Effizienz und finanzielle Stabilität. Thomas Grabner fasst zusammen: „In einer fragmentierten und komplexen Region bleiben Banken die zuverlässigsten und kostengünstigsten Partner für die Zahlungsabwicklung.“