Christian Skopek
Head of Corporate Sales
Volatile Märkte, geopolitische Risiken und neue Zinsrealitäten prägen 2026. Christian Skopek (RBI) zeigt, wie Treasurer mit Hedging, Digitalisierung und KI finanziell resilient bleiben.
Unternehmens‑Treasurer starteten mit so viel Unsicherheit wie selten zuvor ins Jahr 2026: sich verändernde Erwartungen an die Zentralbanken, anhaltende geopolitische Spannungen und immer komplexere grenzüberschreitende Zahlungsströme prägen die finanzielle Entscheidungsfindung in Europa und Zentral- und Osteuropa (CEE). In so einem Umfeld ist effektives Risikomanagement längst nicht mehr bloß ein Sicherheitsnetz – es ist ein strategisches Unterscheidungsmerkmal. Von Treasurern wird erwartet, Margen zu schützen, Finanzierungssicherheit zu gewährleisten und operative Effizienz sicherzustellen – oft über mehrere Märkte und volatile Währungsräume hinweg.
Um besser zu verstehen, was bevorsteht und wie sich Unternehmen vorbereiten können, haben wir mit Christian Skopek, Head of Corporate Sales bei der RBI, gesprochen. Mit seinem Team, das täglich direkt im FX- und Zinsrisikomanagement für multinationale Unternehmen arbeitet, hat er einen klaren Blick darauf, welche Herausforderungen Treasurer 2026 erwarten – und welche Schritte sie schon jetzt setzen können, um ihre finanzielle Resilienz zu stärken. Von Hedging-Strategien über digitale Transformation bis hin zur wachsenden Rolle von KI zeigt er, wie die RBI-Kunden dabei unterstützen kann, Unsicherheit zu navigieren und Marktdynamiken als Chance zu nutzen.
Unserer Ansicht nach werden Treasurer im Jahr 2026 mit anhaltenden geopolitischen Risiken, Handelsstreitigkeiten und Sanktionen konfrontiert sein. Bei den beiden für unsere Kunden relevantesten Zentralbanken – der EZB und der Federal Reserve – sind die Erwartungen unbeständig: Während der Markt weitere Zinssenkungen durch die Fed erwartet, hat er seine Einschätzung der EZB kürzlich geändert – von „länger unverändert” zu einer möglichen Zinserhöhung. Auch Entwicklungen wie die Wahlen in Ungarn werden höchstwahrscheinlich Einfluss auf die regionale Dynamik in der CEE-Region haben.
Als Corporate‑Sales‑Team der RBI unterstützen wir unsere Kunden mit einem umfassenden Angebot an FX‑ und Zinsrisikomanagement‑Tools, um Margen vor Marktschwankungen zu schützen. Unser Portfolio umfasst Hedging‑Lösungen zur Absicherung von Währungs- und Zinsrisiken sowie attraktive kurzfristige Veranlagungsmöglichkeiten für überschüssige Liquidität. Wir sehen es als einen wesentlichen Teil unserer Aufgabe an, sicherzustellen, dass unsere Kunden hier fundierte Entscheidungen treffen, da jede Investition in Finanzinstrumente natürlich Chancen und Risiken birgt. Kombiniert mit den fundierten Einschätzungen von Raiffeisen Research erhalten Kunden einen echten One‑Stop‑Shop für Marktanalysen, Zahlungsverkehr und Absicherungsinstrumente.
Unsere Mission ist es, für unsere Kunden jederzeit erreichbar zu sein – an fünf Tagen in der Woche –, um eine schnelle Ausführung und reibungslose Abwicklung von Hedging-Anfragen zu gewährleisten. Durch die Rund-um-die-Uhr-Überwachung von Take-Profit- und Stop-Loss-Aufträgen stellen wir sicher, dass unsere Kunden auch über Nacht keine wichtigen Marktniveaus verpassen.
Ebenso wichtig ist unser Beratungsansatz: Gemeinsam mit unseren Kunden überprüfen wir budgetierte Zinsaufwendungen, Wechselkursannahmen und Marktprognosen, um die am besten geeignete Hedging-Strategie zu ermitteln. Peer‑Group‑Insights ermöglichen zusätzlich ein Benchmarking der eigenen Positionierung.
Schließlich setzen wir unser stark nachgefragtes Schulungsprogramm für Neueinsteiger:innen im Bereich Corporate Treasury fort. Es vermittelt den Teilnehmer:innen praktisches Wissen über Hedging-Produkte, regulatorische Aspekte und das Management von Derivatlimits und stärkt damit die finanzielle Widerstandsfähigkeit der Unternehmen, die sie vertreten.
Nehmen auch Sie an unserer Session 2026 teil. Sie bietet eine hervorragende Plattform für den fachlichen Austausch mit Finanzabteilungen aus verschiedenen Branchen.
Head of Corporate Sales
FX‑Forwards und FX‑Swaps bleiben zentrale Instrumente im Management von Währungsrisiken und konzerninternen Finanzierungen. Da der Lockerungszyklus der EZB abgeschlossen scheint, werden Zinsswaps für viele Unternehmen zum wichtigsten Tool, um Zinsaufwendungen über die kommenden Jahre zu stabilisieren. Die RBI ist und bleibt ein starker Partner für multinationale Kunden im Bereich Liquiditätsmanagement. Ihnen stellt sie attraktive Konditionen zur großvolumigen Veranlagung von Liquiditätzur Verfügung.
Währungsrisiken entstehen durch grenzüberschreitende Zahlungsströme – und genau hier spielt das RBI‑Netzwerk seine Stärken aus. Unternehmen, die die RBI sowohl zentral als auch lokal nutzen, profitieren von schnellen, reibungslosen konzerninternen Zahlungen innerhalb des Netzwerks. Das erspart Transfers über Drittbanken, senkt Kosten und minimiert operative Risiken im Settlement.
Für Unternehmen mit dezentralen Treasury‑Strukturen bieten unsere lokalen Sales‑Teams in allen Netzwerkbanken Nähe, Sales Teams in der Landessprache und tiefes Marktverständnis. Diese Kombination – lokale Präsenz, gestützt auf regionale Research‑Insights – unterscheidet die RBI klar von globalen Wettbewerbern.
Ein effektives FX-Management muss kontinuierlich erfolgen. Es ermöglicht Unternehmen, wettbewerbsfähige Preise anzubieten und ihre Margen gleichzeitig vor Marktvolatilität zu schützen. Dabei ist die konsequente Umsetzung einer definierten Hedging-Strategie von entscheidender Bedeutung.
Auf der Zinsseite können derzeit Niveaus am kurzen Ende der Kurve erreicht werden, die nur geringfügig über dem aktuellen 3-Monats-Euribor liegen. Dies bietet vielen Kunden eine attraktive Gelegenheit, ihre budgetierten Zinskosten für die nächsten zwei bis drei Jahre zu sichern und unerwartete Schwankungen in der Gewinn- und Verlustrechnung zu vermeiden.
Große multinationale Unternehmen setzen bereits auf hochentwickelte Treasury-Systeme, Multi-Bank-Plattformen und einen automatisierten Bestätigungsabgleich. Die darunterliegende Ebene arbeitet jedoch oft noch mit Excel, CSV-Dateien und manuellen Prozessen, insbesondere in Bereichen wie grenzüberschreitenden Zahlungskonvertierungen oder FX-Hedging-Workflows.
Für diese Kunden wird die direkte Integration von Pre-Trade-, Trade- und Post-Trade-Aktivitäten in Bankanwendungen der nächste Schritt sein. KI wird zweifellos zu einem integralen Bestandteil des Absicherungsprozesses werden, wenngleich ihre genauen Auswirkungen auf Onboarding, Beratung, Ausführung und Bestätigung noch nicht absehbar sind.
Ein aufkommender Trend, den es genau zu beobachten gilt, ist die zunehmende Verwendung von Stablecoins für grenzüberschreitende Zahlungen und der damit verbundene Bedarf an einer nahtlosen Umrechnung in Fiat-Währungen. Behalten Sie dieses Thema im Auge. Wir tun das ebenfalls.
Bleiben Sie flexibel. Die letzten Jahre haben gezeigt, wie schnell sich Marktveränderungen auf die Rentabilität auswirken können. Für 2026 gibt es noch viele offene Fragen: Was können wir von Trump erwarten? Was ist mit Russland, der Ukraine und dem Iran? Wird die KI-Blase platzen und handelt es sich überhaupt um eine Blase, wenn die massiven Investitionen Früchte tragen? Wie werden die Märkte auf die Refinanzierung der US-Staatsverschuldung zu höheren Zinssätzen reagieren? Besteht die Möglichkeit, dass Anleihegläubiger ihr Engagement in US-Staatsanleihen reduzieren?
Sichern Sie Ihr Budget und stellen Sie Ihre Absicherung sicher, indem Sie mit der RBI zusammenarbeiten. Die RBI ist der führende Anbieter von aktiven Lösungen für das Devisen- und Zinsrisikomanagement. Make hedging happen.