Wie die RBI 2 Milliarden Euro in Klimaschutzmaßnahmen investierte
Von 2 Milliarden Euro für grüne Projekte bis zu 1 Million Tonnen vermiedenem CO₂ – erfahren Sie, wie die Green Bonds der RBI nachhaltige Finanzierungen in reale Auswirkungen umsetzen.
Von Windparks bis hin zu intelligenten Zählern – die Green Bonds der RBI sind mehr als nur Zahlen, sie sind Geschichten mit Wirkung. Mit über einer Million Tonnen vermiedenem CO₂ laut dem Allocation and Impact Report 2024 und einer Rekordnachfrage der Investoren an dem Ende 2025 emittierten Benchmark-Green-Bond zeigt sich, dass nachhaltige Finanzierungen mehr als nur ein Trend sind – sie sind eine Bewegung.
Markus Ecker, Leiter der Abteilung Sustainable Finance, und Katsiaryna Souvandjiev, Topic Lead for Sustainable Funding and Finance Development, berichten über die wichtigsten Meilensteine und Entwicklungen seit 2018.
Wichtige Meilensteine der RBI Green Bond Journey:
- 2 Milliarden Euro für grüne Projekte bereitgestellt
- 1 Million Tonnen CO₂ eingespart – das entspricht dem Effekt, 250.000 Autos für ein Jahr von der Straße zu nehmen
- 92 % der vermiedenen Emissionen stammen aus Projekten im Bereich erneuerbare Energien
- Das größte Orderbuch der RBI aller Zeiten für einen Senior Deal und eine Rekordüberzeichnung für den im November 2025 ausgegebenen Benchmark-Green-Bond in Höhe von 500 Millionen Euro
(*Überblick über die wichtigsten Erfolge unserer Sustainable Finance Tätigkeit.)
Was macht Sie besonders stolz, wenn Sie sich die Green-Bond-Projekte der RBI ansehen?
Markus Ecker: Es ist die Vielfalt der Projekte – von Windparks bis hin zu energieeffizienten Gebäuden –, die die Wirkung wirklich spürbar macht. Ein herausragender Moment war die jüngste Emission eines Benchmark-Green-Bonds durch die RBI in Wien: Er erzielte die höchste Überzeichnung für eine vorrangige österreichische Transaktion seit 2019 und stellte einen Rekord für das größte Auftragsbuch der RBI für ein vorrangiges Geschäft auf.
Erneuerbare Energien machen 92 % der vermiedenen Emissionen aus. Gibt es da Überraschungen?
Markus Ecker: Erneuerbare Energien stehen im Zentrum der RBI-Strategie, daher ist ihre Dominanz bei den vermiedenen Emissionen des 2 Milliarden Euro schweren Portfolios an förderfähigen grünen Krediten nicht überraschend. Im Jahr 2025 standen fast alle neu zugewiesenen Projekte im Zusammenhang mit erneuerbaren Energien, was die Bedeutung des Sektors und die enge Zusammenarbeit zwischen den Teams für Sustainable Finance und Projektfinanzierung unterstreicht.
Über 1 Million Tonnen CO₂ eingespart – was bedeutet das im Alltag?
Katsiaryna Souvandjiev: Das entspricht dem Effekt, 250.000 benzinbetriebenen Autos für eine Jahr von der Straße zu nehmen, oder der Stromversorgung von 140.000 Haushalten oder dem vollständigen Aufladen von 86 Milliarden Smartphones. Diese Zahlen machen die Auswirkungen greifbar und erinnern uns daran, warum diese Arbeit so wichtig ist.
Warum sollte man der RBI als führendes Unternehmen im Bereich Sustainable Finance vertrauen?
Katsiaryna Souvandjiev: Seit der Einführung seiner ersten grünen Anleihe im Jahr 2018 hat die RBI ein nachhaltiges Anleiheportfolio im Wert von 5 Milliarden Euro in verschiedenen Währungen und Ländern aufgebaut. Als erste österreichische Bank, die die UN-Prinzipien für verantwortungsbewusstes Bankwesen unterzeichnet hat, integriert die RBI das Thema ESG in ihre Strategie und richtet sich nach globalen Standards wie den ICMA- und LMA-Prinzipien. Unser Engagement wird durch messbare Auswirkungen und Transparenz untermauert.
Auch Privatanleger sind Teil dieser Transformation. Welche Rolle spielen sie?
Katsiaryna Souvandjiev: Privatanleger sind wichtige Partner bei den Nachhaltigkeitsbemühungen der RBI. Durch die Finanzierung spezieller grüner und nachhaltiger Privatkundenprodukte – wie grüne Hypotheken, Sozialdarlehen für bezahlbaren Wohnraum und Sozialdarlehen für KMU, die innerhalb der RBI-Gruppe angeboten werden – unterstützen ihre Investitionen direkt die nachhaltigen Kredit- und Anleiheportfolios der RBI-Gruppe. Dies trägt dazu bei, nachhaltige Finanzierungen in Zentral- und Osteuropa auszuweiten und den Übergang zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft in der Region zu beschleunigen.
Was kommt als Nächstes für 2026?
Markus Ecker: Auf der Grundlage des aktualisierten Rahmens für Nachhaltigkeitsanleihen wird die RBI die Kategorien für förderfähige grüne Kredite erweitern und ihre Beratungsdienstleistungen weiter ausbauen, um Kunden beim Übergang zu unterstützen. Das Ziel: eine stärkere Emissionsreduzierung und eine beschleunigte Dekarbonisierung in Zentral- und Osteuropa.
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