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RBI verbindet Welten: Von Österreich und CEE in 36 internationale Märkte

Erfahren Sie, wie das internationale Netzwerk der RBI über die CEE-Region hinaus Unternehmen und institutionelle Kunden unterstützt, globale Handelsströme zu navigieren, Chancen in CEE zu nutzen und sich auf den Wiederaufbau der Ukraine vorzubereiten.

  • Market Trends

Einleitung:

In der heutigen, sich rasant verändernden Weltwirtschaft brauchen Unternehmen mehr als Banking – sie brauchen Partner, die internationale Märkte verstehen und Chancen über Regionen hinweg schnell und agil verbinden. Wir haben mit Sander Montanus, Head of RBI Corporate & Investment Banking (CIB) International Network, gesprochen, wie die RBI ihre Kunden dabei unterstützt, globale Handelsströme zu navigieren, Expertise in Zentral- und Osteuropa (CEE) zu nutzen und sich auf neue Chancen vorzubereiten.

Herr Montanus, bitte erzählen Sie uns mehr über Ihre Rolle und was sie besonders macht.

Unser CIB International Network fungiert als Brücke zwischen der Kernregion der RBI – Österreich und CEE – und 13 strategischen Standorten, die 36 Länder weltweit abdecken. Seit 1. Januar gehört nun auch Slowenien zu unserem Netzwerk. Diese Standorte erstrecken sich über Asien, Nordwesteuropa, Nordafrika, die USA und nun auch Slowenien. Wir identifizieren und ermöglichen internationales Geschäft für institutionelle und Firmenkunden und begleiten deren Erfolg im Ausland. Es ist eine gemeinsame Mission mit vielen CIB Coverage- und Produktteams in der gesamten Gruppe, um sicherzustellen, dass unsere Kunden überall Zugang zu Expertise und Lösungen haben.

Wie schafft das internationale Netzwerk der RBI Mehrwert für Kunden?

Ganz einfach: Fokus. Unsere Stärke liegt darin, Zugang und erstklassigen Service in CEE und Österreich zu bieten, die wettbewerbsfähigen Bankprodukte der RBI zu positionieren und unsere Research- und Regionalexpertise zu nutzen. Im Vergleich zu globalen Banken oder lokalen Playern bieten wir einen einzigartigen Vorteil bei internationalen Produkten wie Cash Management, Garantien, Factoring, Leasing, FX sowie Trade & Export Finance in unserer Kernregion – und diese können auch genutzt werden, um die internationalen Aktivitäten unserer CEE- und österreichischen Kunden zu unterstützen.

Welche Trends sollten Firmenkunden in den nächsten zwölf Monaten im Blick behalten?

Globale Handels- und Investitionsströme verändern sich. Während der Handel zwischen Europa, China und den USA stark bleibt, beschleunigt sich die Diversifizierung in Richtung Indien, Vietnam, Südostasien, Türkei und Nordafrika. Diese Regionen gewinnen durch neue Handelsabkommen und Zollstrategien an Bedeutung. Sich für diese Ströme zu positionieren – innerhalb eines soliden Risikorahmens – ist entscheidend.

Können Sie eine Initiative nennen, die Kunden direkt zugutekommt?

Ein Beispiel ist unser Beitrag zur Initiative „Rebuild Ukraine“. Gemeinsam mit unserem ukrainischen Team identifizieren wir Unternehmen, die eine Rolle beim Wiederaufbau spielen könnten, und vernetzen sie mit Möglichkeiten. Als größte westliche Bank in der Ukraine können wir echten Mehrwert für Kunden schaffen, die sich auf diese historische Aufgabe vorbereiten.

Was raten Sie Unternehmen, die eine internationale Expansion planen?

Führen Sie gründliche Recherchen durch und vernetzen Sie sich mit lokalen Spezialisten. Die RBI kann Kunden mit vertrauenswürdigen Partnern und Teams sowohl in CEE und Österreich als auch weltweit über unser Netzwerk zusammenbringen. Die richtige Basis früh zu schaffen – etwa durch die Gründung einer lokalen Niederlassung und den Aufbau von Bankbeziehungen – kann den entscheidenden Unterschied machen.

Was ist derzeit die spannendste Chance in CEE?

Ganz klar: die Vorbereitung auf den Wiederaufbau der Ukraine. Unternehmen, die jetzt handeln, sind am besten positioniert, wenn die Rekonstruktion Fahrt aufnimmt. Ich bin zudem sehr zuversichtlich, dass Europa seine Investitionen und die Vereinfachung von Regularien beschleunigen wird, um heimische Innovation zu fördern, die dann exportiert werden kann.

CIB-Kundenabdeckung – 13 Standorte, die 36 Länder abdecken

Über Sander Montanus

Sander (Kurzform von Alexander) Montanus stammt ursprünglich aus den Niederlanden und kam 2022 zur RBI, um die Branch in Peking zu leiten. Seit Mai 2025 ist Sander Head of RBI Corporate & Investment Banking International Network und verantwortet die Repräsentanzen der RBI in 13 globalen Standorten, die 36 Länder abdecken. Sein Fokus liegt darauf, internationales Geschäft für Firmen- und institutionelle Kunden innerhalb und außerhalb von Österreich und Zentral- und Osteuropa zu ermöglichen.

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