Christof Danz
Corporate Spokesman
Führende Bankengruppen Österreichs werden Wero für österreichische Kundinnen und Kunden zugänglich machen. Damit erweitern sie die Reichweite der europäischen Account-to-Account-Zahlungslösung und unterstützen Weros weiteres Wachstum in Europa.
Brüssel/Wien – Die European Payments Initiative (EPI) hat heute bekanntgegeben, dass Erste Bank Österreich sowie Raiffeisen Bankengruppe – bestehend aus Raiffeisen Bank International (RBI) und drei Raiffeisen Landesbanken – EPI als neue Anteilseigner beitreten werden.
Mit der Unterstützung führender österreichischer Finanzinstitute als Anteilseigner baut Wero seine Reichweite weiter aus und bietet Verbraucherinnen und Verbrauchern sowie Händlerinnen und Händlern ein einfaches, sicheres Zahlungserlebnis in Echtzeit.
Gemeinsam mit der RBI beabsichtigen auch die Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien, die Raiffeisenlandesbank Oberösterreich und die Raiffeisen-Landesbank Steiermark, EPI als Anteilseigner beizutreten und die Einführung von Wero in Österreich zu unterstützen. Dies steht unter dem Vorbehalt der jeweiligen Zustimmung der zuständigen Aufsichtsräte.
Mit rund 9 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern ist Österreich ein strategischer Wachstumsmarkt für Wero und trägt dazu bei, das Ziel einer führenden paneuropäischen Zahlungslösung zu verwirklichen. Die Unterstützung durch Erste Bank Oesterreich und den Raiffeisenbanken, die zu den führenden Bankengruppen Österreichs zählen und die Mehrheit der österreichischen Bankkundinnen und -kunden bedienen, schafft eine starke Grundlage für die Markteinführung und das künftige Wachstum von Wero.
„Wir freuen uns sehr, Erste Bank Oesterreich, Raiffeisen Bank International und die Raiffeisen Landesbanken als Anteilseigner bei EPI begrüßen zu dürfen. Ihr Engagement stärkt die Dynamik hinter Wero zu einem Zeitpunkt, an dem unsere Expansion in Europa weiter an Fahrt gewinnt. Mit inzwischen mehr als 55 Millionen Nutzerinnen und Nutzern und weiterem erwarteten Wachstum durch die laufende Expansion in Luxemburg, den Niederlanden und nun auch Österreich tritt Wero in eine neue Wachstumsphase in Europa ein. Die Beteiligung von Erste und den Raiffeisen Bankengruppe stärkt unsere Mission zusätzlich, ein widerstandsfähiges und wirklich paneuropäisches Zahlungsnetzwerk aufzubauen.“
Martina Weimert, Chief Executive Officer, EPI.
„Wir blicken auf eine lange Erfolgsgeschichte zurück, wenn es darum geht, unseren Kundinnen und Kunden sichere und komfortable Innovationen sowie Wahlfreiheit bei ihren Zahlungslösungen zu bieten. Diese Philosophie setzen wir fort, indem wir Wero in unser Leistungsangebot aufnehmen – eine Option, die für viele unserer Kundinnen und Kunden zunehmend an Bedeutung gewinnt. Als Anteilseignerin von EPI wollen wir diese Lösung nicht einfach nur zur Verfügung stellen, sondern auch aktiv an ihrer Gestaltung mitwirken.“
Gerda Holzinger-Burgstaller, Chief Executive Officer, Erste Bank Österreich.
„Die Beteiligung der österreichischen Raiffeisen Banken gemeinsam mit der Raiffeisen Bank International unterstreicht unser Engagement, die Zukunft des Zahlungsverkehrs in Österreich und in ganz Europa aktiv mitzugestalten. Kundinnen und Kunden sowie Händlerinnen und Händlern innovative Alternativen wie Wero zu bieten, ist ein wichtiger Schritt hin zu mehr Auswahl und Effizienz im europäischen Zahlungsverkehr. Wir sind entschlossen, den Ausbau und die Nutzung dieser Lösungen in unseren Märkten aktiv voranzutreiben.“
Johann Strobl, Chief Executive Officer, Raiffeisen Bank International.
Über Erste Bank Österreich
Die Erste Bank Österreich ist das Leitinstitut der österreichischen Sparkassengruppe. Gemeinsam mit den 46 regionalen Sparkassen ist sie eine der größten Bankengruppen des Landes. Seit über 200 Jahren ist es das Ziel von Erste Bank und Sparkassen mit einer umfassenden Produktpalette und persönlichen Services finanzielle Gesundheit für ihre mittlerweile 4,3 Mio. Privatkund:innen und mittelständischen Unternehmen zu schaffen. Die Sparkassengruppe ist Dienstleisterin für sämtliche Finanzprodukte: vom Sparbuch über Wohn- und Konsumkredite, Veranlagungen, Konto, Bankkarten, Versicherungen, Leasing bis zu Pensionskassenlösungen.
Über Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien
Die Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien (RLB NÖ-Wien) ist eine moderne Regional- und Universalbank sowie das Spitzeninstitut der Raiffeisen-Bankengruppe in Niederösterreich und Wien. Während die Raiffeisen Stadtbank Wien ihren Schwerpunkt vor allem auf die österreichische Hauptstadt legt, sind die lokal tätigen und selbstständigen Raiffeisenbanken Marktführer in Niederösterreich.
Über Raiffeisenlandesbank Oberösterreich Aktiengesellschaft
Die Raiffeisenlandesbank Oberösterreich (RLB OÖ) ist mit einer konsolidierten Bilanzsumme von rund 49 Milliarden Euro die fünftgrößte Bank Österreichs. Mit einem umfassenden Beteiligungsportfolio von rund 350 Unternehmen und einem Netzwerk aus 63 Raiffeisenbanken mit 344 Bankstellen in Oberösterreich bildet die RLB OÖ ein stabiles Dreieck, das die regionale Wirtschaft aktiv mitgestaltet und sowohl in der Region als auch österreichweit starke Impulse setzt. Das breite Engagement im Bereich Unternehmensbeteiligungen ist ein zentraler Pfeiler des Geschäftsmodells der RLB OÖ. Neben Beteiligungen im Banken- und Finanzsektor, an verbundenen Finanzdienstleistern sowie im Immobilienbereich agiert die RLB OÖ als stabiler Kernaktionär führender Industrie- und Lebensmittelunternehmen. Die Bereitstellung von Eigenkapital stellt daher – neben dem klassischen Universalbankgeschäft – ein wesentliches Element der strategischen Positionierung der RLB OÖ dar. Über Oberösterreich hinaus ist die RLB OÖ auch in Deutschland mit eigenen Niederlassungen erfolgreich aktiv. Darüber hinaus verfügt die RLB OÖ über ein weltweites Netzwerk von Partnerbanken, das es ihr ermöglicht, die Geschäftsaktivitäten ihrer Kundinnen und Kunden global zu begleiten.
Über Raiffeisen-Landesbank Steiermark
Die Raiffeisen-Landesbank Steiermark ist das Spitzeninstitut der Raiffeisen-Bankengruppe Steiermark und eine der führenden Regionalbanken Österreichs. Mit gruppenweit mehr als 800.000 Firmen- und Privatkundenbeziehungen spielt sie eine zentrale Rolle bei der Unterstützung der wirtschaftlichen Entwicklung der Region.
Die Bank ist in allen wesentlichen Bereichen des Bankgeschäfts tätig – von klassischen Kredit- und Finanzierungsdienstleistungen bis hin zu institutionellen Kapitalmarktaktivitäten. Darüber hinaus engagiert sich die Raiffeisen-Landesbank Steiermark aktiv als Investorin in zukunftsorientierten Unternehmen mit hohem Zukunftspotenzial und trägt so dazu bei, Innovation, Wachstum und langfristige Wertschöpfung voranzutreiben. Dieses Engagement kommt nicht nur den unterstützten Unternehmen zugute, sondern der gesamten Region. Weitere Informationen unter: https://www.raiffeisen.at/stmk/rlb/de/
Über Raiffeisen Bank International (RBI)
Die RBI betrachtet Österreich, wo sie als eine führende Kommerz- und Investmentbank tätig ist, sowie Zentral- und Osteuropa (CEE) als ihren Heimmarkt. 11 Märkte der Region werden durch Tochterbanken abgedeckt, darüber hinaus umfasst der RBI-Konzern zahlreiche andere Finanzdienstleistungsunternehmen beispielsweise in den Bereichen Leasing, Vermögensverwaltung und M&A. Rund 42.000 Mitarbeiter:innen betreuen 18,6 Millionen Kund:innen in rund 1.300 Geschäftsstellen, der weitaus überwiegende Teil davon in CEE. Die Aktie der RBI notiert an der Wiener Börse. Die Raiffeisenlandesbanken halten rund 61,2 Prozent an der RBI, der Rest befindet sich im Streubesitz. Innerhalb der Raiffeisen Bankengruppe ist die RBI das Zentralinstitut der Raiffeisenlandesbanken sowie sonstiger angeschlossener Kreditinstitute.
Über EPI
EPI (European Payments Initiative) wurde von 18 europäischen Banken und Zahlungsdienstleistern als Anteilseigner gegründet. Über die Anteilseigner hinaus sind mittlerweile mehr als 50 Institutionen in Europa Mitglieder von EPI. Sie haben sich mit einem gemeinsamen Ziel zusammengeschlossen: allen europäischen Händlern und Bürgern einen einheitlichen mobilen Zahlungsdienst anzubieten – Wero. EPI möchte allen europäischen Verbrauchern und Händlern die Möglichkeit geben, alle Arten von Einzelhandelsgeschäften einfach über eine vollständig souveräne digitale Geldbörse abzuwickeln.Erfahren Sie mehr unter epicompany.eu und folgen Sie uns auf LinkedIn.
Über Wero
Basierend auf sofortigen Konto-zu-Konto-Zahlungen (A2A) optimiert Wero den Zahlungsverkehr in Europa, indem es Zwischenhändler in der Zahlungskette und die damit verbundenen zusätzlichen Kosten eliminiert. Wero unterstützt bereits Zahlungen zwischen Privatpersonen und wird in Kürze Zahlungen an Gewerbetreibende (P2Pro) einführen. Wero ist seit 2024 für P2P-Zahlungen in Deutschland, Belgien und Frankreich verfügbar und ist derzeit bei 55 Millionen Nutzern im Einsatz. Für Zahlungen im Einzelhandel ist Wero seit Ende 2025 in Deutschland verfügbar und wird im Laufe des Jahres 2026 schrittweise in Belgien und Frankreich eingeführt. Zwei große Migrationen von mindestens 15 Millionen Verbrauchern sind außerdem für Payconiq in Luxemburg (im Jahr 2026) und iDEAL in den Niederlanden (im Jahr 2027) geplant. Im Laufe des Jahres 2026 werden auch Zahlungen am Point of Sale sowie Möglichkeiten wie die Integration von Kundenbindungs-Programmen und wiederkehrenden Zahlungen sowie die Verwaltung von Abonnements angeboten.
Erfahren Sie mehr unter wero-wallet.eu und folgen Sie Wero auf Instagram, Facebook und LinkedIn.
Pressekontakt EPI/Wero: media@epicompany.eu und/oder Hub.epi@omnicomprgroup.com
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