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17.09.2026 - RBI weist Anschuldigungen in einem Leerverkäuferbericht entschieden zurück

Wien, 17. September 2026. Die Raiffeisen Bank International AG („RBI“) hat einen heute Morgen veröffentlichten Bericht eines Leerverkäufers geprüft und weist die darin enthaltenen Vorwürfe mit aller Entschiedenheit zurück.

Die RBI prüft derzeit ihre rechtlichen Möglichkeiten und erwägt, rechtliche Schritte gegen die Verfasser des Berichts einzuleiten.

Neben den zahlreichen irreführenden und suggestiven Aussagen enthält der Bericht mehrere sachliche Fehler. Beispielsweise wird in dem Bericht behauptet, dass Kunden identifiziert wurden, welche die russische AO Raiffeisenbank bereits vor einer Einstufung als sanktionierte Einheiten freiwillig gekündigt oder gesperrt hatte. Weiters werden in dem Bericht Unternehmen genannt, die niemals Kunden der RBI oder der AO Raiffeisenbank waren.

Darüber hinaus spiegelt der Bericht ein grundlegendes Missverständnis der Liquidity Coverage Ratios (LCR) wider und ignoriert insbesondere die konservativen Annahmen, die den Liquiditätsangaben der RBI zugrunde liegen.

Viele der Fehler und falschen Annahmen im Bericht hätten vermieden werden können, hätten die Autoren in gutem Glauben gehandelt und sich mit ihren Fragen an die RBI gewandt.

Hintergrund zur Klage der RBI gegen Rasperia: In den Monaten vor Einreichung ihrer Klage in Österreich hat die RBI die OFAC und die österreichische FMA ausführlich über Inhalt und Hintergrund ihrer Klage informiert. Die Behörden wurden auch in den Tagen vor der Einreichung erneut unterrichtet. Seitdem steht die RBI mit den Behörden in regelmäßigem Kontakt.

Hintergrund zur Berechnung der LCR: Die LCR des RBI-Konzerns (136% zum 30. Juni 2026) beinhaltet lediglich unbelastete erstklassige liquide Aktiva (High Quality Liquid Assets, HQLA) in einer Höhe, die 100% Netto-Abflüsse der AO Raiffeisenbank abdecken – im Einklang mit EBA/EZB/ Basel-Erfordernissen für die Berechnung der Konzern-LCR. Dies ist eine konservative Anpassung. Sie exkludiert über EUR 7 Milliarden an HQLA der AO Raiffeisenbank in der Berechnung der LCR auf Konzernebene. Weiterhin liegt die LCR des RBI-Konzerns ohne Russland bei 135% (zum 30. Juni 2026).

Hintergrund zum Verkauf der Priorbank JSC: Im Zusammenhang mit dem Verkauf ihrer belarussischen Konzerneinheiten hat die RBI allen zuständigen Sanktionsbehörden detaillierte Informationen zum Käufer und zur Finanzierung der Transaktion zur Verfügung gestellt. Der Verkauf wurde einer strengen Prüfung unterzogen und von den zuständigen Behörden genehmigt.

  • By RBI Investor Relations

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Group Investor Relations

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